Im Foyer überreichten Mitglieder des Vereins Lehrerinnen Textiles Werken allen Grossräten ein farbiges Etui, verbunden mit der Forderung, keinen Abbau beim Textilen Werken zuzulassen. In den Etuis fanden die Politiker eine kleine Taschenlampe mit einem Anhänger und der Aufschrift „Mir geht ein Licht auf...?"

Konkret fordern die Werklehrerinnen für alle Kinder von der 2. bis 6. Klasse zwei Stunden textiles Werken pro Woche. Zudem sprechen sie sich für den Halbklassenunterricht aus. Nur so könnten die handwerklichen Fähigkeiten erlernt werden.

Kreativer Protest der Aargauer Lehrer gegen das Sparpaket

Kreativer Protest der Aargauer Lehrer gegen das Sparpaket

Petition für Verzicht auf Stundenreduktion im Italienisch

Draussen vor dem Grossratsgebäude überreichten Hans-Paul Müller und Annamaria Huonder dem Aargauer Staatsschreiber Peter Grünenfelder die Petition "Avanti con l'italiano nel Canton Argovia!" 8035 Personen aus der ganzen Schweiz haben das Begehren unterschrieben. Sie fordern vom Regierungsrat, auf die geplanten Stundenreduktionen beim Italienisch-Unterricht zu verzichten.

Zusätzlich gab es für jeden Regierungsrat ein Kilo Reis. „Kochen Sie ein feines Risotto daraus und kommen Sie nochmals auf ihre Sparpläne beim Italienisch und den anderen Freifächern zurück", rief Müller. Staatsschreiber Grünenfelder bedankte sich auf Italienisch für die Petition und versicherte, die Regierung werde das Anliegen prüfen. Nach der Übergabe sang ein Chor italienische Lieder und der Verein Pro Ticino Aarau servierte Risotto und Tessiner Wein.