Die Aargauer BDP-Delegierten nominierten Maya Bally ohne Gegenstimme und mit Standing Ovations. Sichtlich gerührt, wie die Partei mitteilt, versprach die 55-Jährige einen sehr aktiven und innovativen Wahlkampf. Zudem stellte sie eine Kampagne mit "einigen Überraschungen" in Aussicht. 

In einem Referat hatte Bally, BDP-Fraktionspräsidentin im Grossen Rat, aufgezeigt, wie konkret sie als Regierungsmitglied den Aargau mitgestalten möchte. Sie sprach von einem effizienten Verwaltungsapparat. Es gelte eine Einigung zu finden, welche Leistungen vom Staat erbracht werden müssen und sollen. 

Zudem müsse der Staat "mit guter Bildung, massvoller Förderung und Investition sowie schlanken Gesetzen zu einem attraktiven und innovativen Standort beitragen", sagte sie weiter.

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Maya Bally: «Die Chancen stehen gut für eine Frauenkandidatur aus der Mitte» (9. August 2016)

Vertreter der Parteispitze strichen hervor, dass Bally für das Amt "das optimale Rüstzeug" mitbringe. Dies, weil sie eine erfahrene Führungskraft sei, die in internationalen Konzernen Teams von bis zu 180 Mitarbeitenden leite. Ausserdem sei die Bildungspolitikerin, die auch Hobby-Dressurreiterin ist, dank ihrer vielfältigen Mitarbeit in diversen Gremien "bestens vernetzt". (pz)