Marché-Concours
Die Aargauer Delegation ist am Ziel ++ Regierungsrat Dieth im Videointerview ++ herzlicher Empfang am Marché-Concours

Der Aargau ist Gastkanton am Marché-Concours, dem grössten Pferdefest der Schweiz. Die Aargauer Delegation reiste mit Pferd und Wagen in den Jura. Der Reise-Blog zum Nachlesen.

Dominic Kobelt
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Die besten Bilder der fünften Etappe:

Die Aargauer Delegation.
16 Bilder
Markus Dieth hält seine Rede, Pferd Cherbourg hört interessiert zu.
Die letzten 100 Meter.
Eintreffen auf dem Festgelände.
Markus Dieth begrüsst die Delegation.
Wir wenden und fahren ein paar Meter zurück.
Aufbruch nach Saignelégier.
Fahrt durch die Allee

Die Aargauer Delegation.

Dominic Kobelt

Etappen:

Das Ende einer spannenden Woche

Liebe Leserinnen, liebe Leser, der Pferdetreck von Aarau in den Jura ist damit zu Ende. Online und in der Print-Ausgabe von morgen folgt ein zusammenfassender Bericht, und natürlich werden wir ab morgen live von den Ereignissen am Marché-Concours berichten. Danke für das grosse Interesse!

Markus Dieth bedankt sich bei den Jurassiern und bei den Organisatoren des Trecks

Dieth übergibt Geschenke an Regierungsmitglieder und Organisatoren des Marché-Concours.

Die Aargauer Delegation.

Die Aargauer Delegation.

Dominic Kobelt
Markus Dieth hält seine Rede, Pferd Cherbourg hört interessiert zu.

Markus Dieth hält seine Rede, Pferd Cherbourg hört interessiert zu.

Dominic Kobelt

Ein herzlicher Empfang für die Aargauer Delegation

Wir sind am Ziel eingetroffen und werden herzlich empfangen, die Jurassierinnen und Jurassier winken uns zu und heissen die Aargauerinnen und Aargauer willkommen.

Die letzten 100 Meter.

Die letzten 100 Meter.

Dominic Kobelt
Eintreffen auf dem Festgelände.

Eintreffen auf dem Festgelände.

Dominic Kobelt

Das sagt Regierungsrat Markus Dieth zum Aargauer Auftritt

Wir treffen in Le Roselet ein

Hier treffen wir Regierungsrat Markus Dieth und Matthias Müller, Leiter Landwirtschaft Aargau.

Markus Dieth begrüsst die Delegation.

Markus Dieth begrüsst die Delegation.

Dominic Kobelt

Durch die wunderschöne Juralandschaft

Dominic Kobelt

Dominic Kobelt

Wir nähern uns dem Marché-Concours

Wir nähern uns langsam aber sicher dem Ziel, immer wieder stehen Menschen am Wegrand und winken uns zu oder filmen mit dem Natel. Und auch an den Strassenschildern erkennt man, das wir in einem Pferdekanton sind:

Dominic Kobelt

Noch etwa sieben Kilometer bis nach Saignelégier

Dominic Kobelt

Wer wenden kurz vor dem Ziel zum ersten Mal

Es ist nicht einfach, einen Pferdetreck zu planen, nicht überall kann und darf man durchfahren, bei den Stopps braucht es Platz für die Pferde und Abstellmöglichkeiten für die Wagen. Bisher hat dank Organisator Patrick Böller alles reibungslos funktioniert. Doch am letzten Tag biegen wir zum ersten Mal falsch ab - nach einem Wendemanöver sind wir aber nach wenigen Minuten wieder auf der vorgesehenen Strecke.

Wir wenden und fahren ein paar Meter zurück.

Wir wenden und fahren ein paar Meter zurück.

Dominic Kobelt

Behandlung bei laufender Fahrt

Cabana hat offenbar ein Problem, sie bewegt sich nicht wie gewohnt. Rasch wird klar, ein Riemen ist Richtung Augenlid gerutscht, das stört sie. Damit wir nicht anhalten müssen, löst Sanja Leuenberger das Problem bei laufender Fahrt. Sie setzt sich auf die fordere Kutsche, wir schliessen nahe auf, und nach wenigen Handgriffen ist die Sache erledigt. Das Ganze erinnert an die Tour de France, wo Helfer in Begleitfahrzeugen die Sportler unterstützen.

Dominic Kobelt

Auch holpriges Gelände ist kein Problem

Wir fahren auf einem Trampelpfad quer über eine Wiese. Im Wagen werden wir etwas durchgeschüttelt, aber die Pferde lassen sich nichts anmerken, wir sind nach wie vor mit gut 6 km/h unterwegs 

Dominic Kobelt

Die letzte Etappe hat begonnen

Wir sind gestartet zur letzten Etappe. Auf den letzten Kilometern wird uns heute Regierungsrat Markus Dieth begleiten.

Aufbruch nach Saignelégier.

Aufbruch nach Saignelégier.

Dominic Kobelt
Fahrt durch die Allee

Fahrt durch die Allee

Sanja Leuenberger

Ein kleines Missgeschick passiert Reiterin Laura gleich zu Beginn: Sie verliert ihre Peitsche. Weil wir so kurz nach dem Anfahren nicht ohne weiteres gleich wieder stoppen können, muss Laura vollen Einsatz geben und den Weg bis zur Peitsche und zurück rennen. Jetzt ist sie sicher wach und bereit für die heutigen Herausforderungen.

Dominic Kobelt

Marché-Concours: Wurde die Melodie für den Einmarsch der Aargauer Reiterdelegation abgekupfert?

Wir sind am Ziel

Wir sind auf dem Hof eingetroffen, auf dem wir übernachten. Damit ist die heutige Etappe geschafft, morgen geht es dann weiter nach Saignelégier, zum Marché-Concours!

Die besten Bilder von Tag 4:

Am Ziel eingetroffen, die Truppe hat sich eine Pause verdient.
20 Bilder
Die nächste Unterkunft naht.
Noch einmal die Aussicht geniessen.
So langsam geht es dem Etappenziel entgegen.
Wieder auf Berner Boden in Richtung Tramelan.
Mittagspause für die Pferde.
Nahe der Grenze zum Kanton Jura.
Um die Pferde zu schonen, sind diese Reiterinnen abgestiegen, solange es bergab geht.
Es geht in ein Waldstück.
Die Aussicht von weiter vorne.
Zaungäste?
Der AZ-Reporter passt in der Pause auf Kajla und Cabana auf.
Nach einem kurzen Umweg der Kutschen sind wieder alle beisammen.
Der Wagen passt nicht unter der Brücke durch.
Fahrt durch Sonvilier.
Der tägliche Kalorienverbrauch eines Pferdes kann bis zu 100'000 kcal betragen.
Kajlas Schramme.
Die Aussicht am Morgen.

Am Ziel eingetroffen, die Truppe hat sich eine Pause verdient.

Dominic Kobelt

So kämpft sich Princess den Berg hinauf - in Erwartung einer Belohnung

Bald am Ziel

Wir nähern uns unserer Unterkunft und geniessen den tollen Ausblick auf dem letzten Abschnitt.

Dominic Kobelt

Dominic Kobelt

Dominic Kobelt

Zurück in Bern

Nach einem Streckenabschnitt, der uns durch den Kanton Jura geführt hat, sind wir wieder zurück im Kanton Bern und bewegen uns auf Tramelan zu.

Dominic Kobelt

Glück im Unglück

Ein Teilnehmer wurde von einem Pferd, dass sich unerwartet aufgebäumt hat, ganz leicht am Kopf touchiert. Er hatte Glück, dass er nur einen Kratzer davongetragen hat. Wäre er härter vom Huf getroffen worden, hätte das übel ausgehen können. So reicht ein Pflaster.

Pro Jahr verunfallen in der Schweiz rund 8000 Personen beim Reitsport, das schreibt die Beratungsstelle für Unfallverhütung. Das sind über 20 Unfälle pro Tag. Laut Tierarzt Hansjakob Leuenberger geschehen die meisten Unfälle aber nicht auf dem Pferd, sondern wenn der Mensch neben dem Tier steht, zum Beispiel wenn ein Pferd ausschlägt.

Mittagspause

Die Pferde sind versorgt, jetzt sollte es nicht mehr lange gehen, bis auch die Menschen verpflegt werden.

Dominic Kobelt

Wir nähern uns der jurassischen Grenze

Noch ein paar hundert Meter sind wir im Kanton Bern, dann überschreiten wir die Grenze zum Kanton Jura.

Dominic Kobelt

Bergab werden die Pferde geschont

Wir müssen zur Zeit steil bergab, viele Reiterinnen laufen neben ihren Pferden. Das tun sie, um insbesondere die Gelenke in den Vorderbeinen der Tiere zu schonen.

Um die Pferde zu schonen, sind diese Reiterinnen abgestiegen, solange es bergab geht.

Um die Pferde zu schonen, sind diese Reiterinnen abgestiegen, solange es bergab geht.

Dominic Kobelt
Es geht in ein Waldstück.

Es geht in ein Waldstück.

Dominic Kobelt

Die Gruppe versteht sich gut

In dieser Woche fällt auch auf, dass es kaum Streit gibt, obwohl die Tage lang und kräftezehrend sind. Man hilft sich aus und unterstützt sich. Das sei das schöne an diesem Sport, dass die Gruppe bunt gemischt sei, man sich aber gut verstehe. Wenn es mal Meinungsverschiedenheiten gebe, dann drehe es sich meistens darum, wie man mit dem Pferd umgehen sollte – oder eben nicht.

Die Aussicht von weiter vorne

Patrick Böller

Zaungäste

Dominic Kobelt

Pausenglacé

Wir legen einen kurzen Zwischenstopp in der Nähe eines Restaurants ein. Eine Teilnehmerin spendiert eine Runde Glacés, was für eine schöne Überraschung.

Bei den Zwischenhalten muss immer abwechslungsweise auf die Pferde aufgepasst werden, damit alle zur Toilette können. Ich darf auf Kajla und Cabana aufpassen. Sie dürfen nichts von der Wiese fressen und nicht die Köpfe aneinander reiben. Beide gehorchen mir praktisch aufs Wort. Zur Belohnung bekommen sie je einen Kübel Wasser, den sie innert einer Minute leer trinken.

Dominic Kobelt

Wieder bei der Gruppe

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Trecks sind wieder zusammen. 

Dominic Kobelt

Dominic Kobelt

Dominic Kobelt

Wir müssen umkehren

Plötzlich stehen wir vor einem Problem: Der Treck passiert eine Bahnunterführung, die 2,3 Meter hoch ist. Drei Wagen, darunter der, auf dem ich mitfahre, sind höher. Wir müssen anhalten, rückwärts auf einen Parkplatz manövrieren, und dann wieder bergab. Keine leichte Aufgabe, doch unsere Kutscher schaffen auch das. Wir fahren nun einen leichten Umweg, um später wieder zum Rest zu stossen.

Der Wagen passt nicht unter der Brücke durch.

Der Wagen passt nicht unter der Brücke durch.

Dominic Kobelt

Der Hauptteil ist geschafft

Der Ausdruck «fluchen wie ein Fuhrmann» kommt nicht von ungefähr. Gerade bergauf, wenn zum Beispiel ein Tier ausrutscht und nicht mehr weiterlaufen will, kann die Situation verzwickt werden. Dann kann es sein, dass es weder vorwärts noch zurück geht. Wenn dann die Pferde noch unruhig werden und selbständig zu drehen versuchen, kann im schlimmsten Fall die Kutsche kippen. Da ist der eine oder andere Fluch wohl verständlich.

Wir hatten bisher zum Glück keine gröberen Probleme, die anspruchvollste Etappe war gestern, deutlich mehr als die Hälfte der Strecke ist geschafft. Heute geht es bis nach Bellelay, von da aus ist es nur noch ein vergleichsweise kurzer Ritt nach Saingnelégier, wo der Marché-Concours stattfindet.

Fahrt durch Sonvilier.

Fahrt durch Sonvilier.

Dominic Kobelt

Ein gewaltiger Kalorienverbrauch

Die beiden Pferde vor unserer Kutsche haben durch die langen Ausritte bereits merklich abgenommen, an die 30 Kilo, schätzt Leuenberger. Das ist normal für die Tiere, sie bauen wieder Fettreserven auf, wenn sie weniger bewegt werden. «Der tägliche Kalorienverbrauch kann an die 100'000 kcal reichen. Das ist gut das achtfache von dem, was zum Beispiel ein Fahrer der Tour de France in etwa benötigt», erklärt Tierarzt Leuenberger.

Kajla hat eine Schramme

Weil sie sich mit ihrer kleinen Schwester gestritten hat, hat Kajla nun eine kleine Schramme. Das ist nicht weiter schlimm, die Wunde wird rasch wieder heilen. Pferde können recht grob miteinander umgehen, erklärt Tierarzt Hansjakob Leuenberger: «Das heisst nicht, das wir Menschen grob zu den Tieren sein dürfen. Sie sind sehr feinfühlig und spüren jede Fliege, die auf ihnen landet.»

Kajlas Schramme.

Kajlas Schramme.

Dominic Kobelt

Tele M1 hat einen Teil von Tag 3 begleitet

Tele M1

Nacht im Freien

Guten Morgen liebe Leserinnen, liebe Leser. Um 8.15 Uhr ist die Abfahrt geplant. Die Nacht haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer teils in einer Reithalle, teils im Zelt verbracht, oder, so wie unser Reporter, einfach mit Mätteli und Schlafsack auf der Wiese.

Die Aussicht am Morgen.

Die Aussicht am Morgen.

Dominic Kobelt

Die Bilanz zu Tag drei

Wir sind in Saint-Imier angekommen. Die Abfahrt liegt über 10 Stunden zurück - es war ein langer Tag, der uns über grosse Strecken durch wunderschöne Naturlandschaften geführt hat. Besonders der Schluss über die Strassen und durch den Verkehr waren anstrengend, auch die Tiere sind ausgepowerd und freuen sich sicher genauso wie wir auf eine Stärkung und etwas Erholung.

Was mir aber in Erinnerung bleiben wird vom heutigen Tag ist mein Einsatz als Kutscher.

Reporter Dominic Kobelt durfte eine Kutsche lenken.

Reporter Dominic Kobelt durfte eine Kutsche lenken.

Dominic Kobelt

Faszinierend, wie die Tiere auf die Bewegungen und Befehle reagieren. Und mit etwas Hilfe eines Profis ist es gar nicht so schwierig, eine Kutsche zu steuern, zumindest wenn die Pferde so gut gehorchen wie unsere Nina und Nirvana.

Die grösste Schwierigkeit ist wohl, bei der Fahrt durch die Natur nicht zuviel Ablenkung zuzulassen. Geniessen ist erlaubt, träumen kann gefährlich sein, denn ein guter Kutscher fährt vorausschauend, das habe ich heute gelernt. Und genau wie ein guter Patron für das Wohl seiner Mitarbeiter verantwortlich ist, ist es der Kutscher für seine Pferde. Nicht nur meckern, auch das ein oder andere Lob ist wichtig  - das ist die zweite Erkenntnis vom heutigen Tag.

Der Tierarzt meldet: Die Tiere sind müde, aber keines lahmt. Und noch eine Zahl zum Abschluss: Die Pferde haben heute im Durchschnitt rund 60 Liter Wasser getrunken.

Die besten Bilder von Tag 3:

Die letzten Vorbereitungen vor dem Abmarsch zur dritten Etappe am Mittwoch, 10. August.
16 Bilder
Ernst Rytz.
Es geht bergauf - kein Problem für unsere Pferde.
Zwischenhalt in Romont.
Nirvana entlastet ein Bein.
Weitere Impressionen von der dritten Etappe.
Der Pferdetreck ist auch für die Rinder interessant.
Eine wunderschöne Strecke auf der heutigen Etappe.
Reporter Dominic Kobelt durfte eine Kutsche lenken.

Die letzten Vorbereitungen vor dem Abmarsch zur dritten Etappe am Mittwoch, 10. August.

Dominic Kobelt

Manchen gehts nicht schnell genug...

Dominic Kobelt

Noch 8,5 km bis zum Ziel

Momentan bewegen wir uns über Autostrassen, nicht der angenehmste Teil der Strecke. Wir fahren auf Courtelary zu. Zwischendurch müssen wir auf einer Wiese halten, um die Autos vorbei zu lassen, die sich hinter uns stauen.

Langsam aber stetig

Wir haben die meiste Zeit eine Geschwindigkeit zwischen 5 und 6 km/h. Über kurze Strecken traben die Pferde, dann sind es etwa 15 bis 20 km/h. Unsere Kutsche hat eine Höchstgeschwindigkeit von etwa 35 km/h.

Bremsen liefen heiss

Unser Weg ist jetzt wieder mehrheitlich eben. Zuvor ging es recht lange abwärts, was die Bremsen heiss laufen liess. Das konnte man teilweise auch riechen. Doch glücklicherweise sind alle Bremsen noch intakt.

Und weiter gehts

Wir sind bereits wieder in Bewegung, wir haben noch etliche Kilometer vor uns bis nach Saint-Imier.

Dominic Kobelt

Pizza-Zwischenhalt

Wir stärken uns in Cantine de plagne mit einer Pizza. 

Dominic Kobelt

Es geht weiter durch die wunderschöne Landschaft

Auf den Waldstrassen begegnen wir kaum Menschen, und noch seltener treffen wir auf Autos. Eine wunderbare Gelegenheit, den Alltagsstress abzuschütteln und die Gedanken schweifen zu lassen.

Wie das wohl früher als Kutschenfahrer war? Sicher ein schöner Job, bei dem man den Weg geniessen kann. Andererseits wäre unsere Reise sehr viel mühsamer, wenn wir nicht so gut gefederte Wagen hätten - oder wenn es in Strömen regnen würde.

Eine wunderschöne Strecke auf der heutigen Etappe.

Eine wunderschöne Strecke auf der heutigen Etappe.

Dominic Kobelt

Ruhige Hand gefragt

Wir fahren durch eine wunderschöne Landschaft. Im Wald ist eine sichere und ruhige Fahrweise gefragt, neben dem Weg geht es steil bergab.

Dominic Kobelt

Die Rinder begleiten den Pferdetreck

Wir bekommen Besuch, als uns unser Weg über eine Wiese führt. Aber sehen Sie selbst:

Der Pferdetreck ist auch für die Rinder interessant.

Der Pferdetreck ist auch für die Rinder interessant.

Dominic Kobelt

Bovi-Stop

Dominic Kobelt

Wir halten in Plagne (BE). Momentan müsste es eher "Achtung Pferde" als "Achtung Kühe" heissen.

Auch die Stimmlage ist wichtig

Ein Pferd kann rund 30 Kommandos lernen. Wichtig ist, dass man immer die gleichen Befehle verwendet. Etwa "hüa" wenns los geht, "hoo" zum Anhalten, "hüst" und "hott" für links und rechts. Wichtig ist aber auch die Stimmlage, so wissen unsere Pferde etwa, ob sie zackig oder gemächlich starten sollen.

Vorbeifahrt in Sauge (BE)

Bergab ist vorsichtiges Bremsen angesagt

Es geht weiter und wir bewegen uns bergabwärts. An der Kutsche ist eine Vorder- und eine Hinterradbremse angebracht. Die Kutscherin oder der Kutscher muss vorsichtig bremsen, damit die Kutsche die Tiere nicht nach vorne stösst, sie aber auch nicht ziehen müssen. Übrigens geht es nach jedem Halt gemächlich los, damit die Tiere wieder Zeit haben, um warm zu werden.

Es geht bergab.

Es geht bergab.

Dominic Kobelt

Nirvana "schildert"

Pferd Nirvana entpannt sich beim Zwischenhalt. Das sieht man insbesondere daran, dass sie schildert, also eines ihrer Beine entlastet. Pferde können übrigens auch im Stehen schlafen, sie legen sich nur hin, wenn sie sich absolut sicher und geborgen fühlen, etwa im heimischen Stall.

Nirvana entlastet ein Bein.

Nirvana entlastet ein Bein.

Dominic Kobelt

Reporter darf Kutsche steuern

Es folgt ein weiterer Selbstversuch: Reporter Dominic Kobelt darf nach einigen Instruktionen die Zügel übernehmen und die Kutsche steuern. Es ist unglaublich, wie die Pferde auf feinste Bewegungen reagieren, der Wagen nach links oder rechts zieht, die Geschwindigkeit gesenkt oder erhöht werden kann. Es ist ein konzentriertes und doch entspanntes vorwärtskommen. Oder wie es Landwirt Rytz passend zusammenfasst: "Ich habe am Abend noch nie einen Traktor gestreichelt. Aber dem Pferd ist man dankbar für die geleistete Arbeit."

Obwohl Rytz ein, zwei Mal eingreifen muss, schaffen wir es problemlos und unfallfrei zum nächsten Zwischenhalt in Romont.

Zwischenhalt in Romont.

Zwischenhalt in Romont.

Dominic Kobelt

Es geht bergauf

Die beiden Pferde laufen heute seitenverkehrt zu gestern, damit die Belastung nicht zu einseitig ist. Als es bergauf geht fährt Rytz bewusst nahe zur vorderen Kutsche. "So haben die Tiere eine Art Wand vor sich und bremsen sich selbst. Würde ich hier alleine fahren müsste ich darauf achten, das die Tiere nicht zu schnell werden und sich überanstrengen. Davor muss ich sie schützen." Passieren dem Profi auch Fehler? "Ja, ich hätte zum Beispiel diesen Dollendeckel umfahren sollen, ich habe ihn zu spät gesehen. Darauf könnte ein Pferd ausrutschen", erklärt er.

Es geht bergauf - kein Problem für unsere Pferde.

Es geht bergauf - kein Problem für unsere Pferde.

Dominic Kobelt

Arbeitswillige Pferde

Unsere Pferde reagieren auf die mündlichen Befehle des Kutschers. Bevor es los geht, zeigen sie schon, das sie bereit sind, indem sie die Ohren aufstellen und die Höröffnungen leicht nach hinten drehen - in Erwartung der Befehle. "Sie möchten, dass es losgeht. Der Freiberger ist ein arbeitswilliges Tier, das gerne etwas machen möchte, erklärt Rytz.

Das Pferd als Arbeitstier

Zu Beginn fahre ich auf der Kutsche von Ernst Rytz mit. Er ist Präsident der Interessensgemeinschaft Arbeitspferde. Diese bietet unter anderem die Möglichkeit, den Umgang und die Einsatzmöglichkeiten der Tiere zu erfahren, bevor man sich selber eines zulegt.

Ernst Rytz.

Ernst Rytz.

Dominic Kobelt

Spray statt Kessel

Die Pferde werden jeden Morgen mit einem Spray eingesprüht, der die lästigen Brämen fernhalten soll. Früher machte man das mit einem Brämenkessel. Dieser wurde vorne an der Mitteldeichsel oder bei einem Einspänner seitlich an den Landen angehängt. Im Kessel erzeugten ölige Lappen oder mottende Kräuter einen stinkenden Rauch, der die Insekten vertrieb. 

Frühe Abfahrt

Heute soll bereits um 8 Uhr die Abfahrt Richtung Saint-Imier erfolgen. Die Delegation ist bereits verpflegt, auch die Tiere, nun werden die letzten Vorbereitungen getroffen und die Wagen vor die Pferde gespannt.

Die letzten Vorbereitungen vor dem Abmarsch.

Die letzten Vorbereitungen vor dem Abmarsch.

Dominic Kobelt

Das hat unser Reporter am Dienstag erlebt:

AZ-Reporter Dominic Kobelt begleitet den Pferdetreck an den Marché-Concours. Dabei hatte er Gelegenheit, zum ersten Mal auf ein Pferd zu sitzen.

Wir sind in unserem Domizil angekommen

Wir werden mit neugierigen Blicken begrüsst:

Dominic Kobelt

Damit ist die heutige zweite Etappe zu Ende. Am Mittwoch geht es weiter nach Saint-Imier.

Hier können Sie sich noch einmal durch die besten Bilder der zweiten Etappe klicken:

Die Aargauer Delegation auf ihrer Reise in den Jura.
17 Bilder
Die Kühe wundern sich über ungewohnte Gäste in der Mittagspause.
Aussicht in Richtung Riedholz.
Kurz vor dem Mittagshalt zurück auf Solothurner Boden.
Weiter geht es durch Attiswil BE.
Merlin ist nicht beschlagen und trägt dafür chice Schuhe.
Frisch gestärkt geht es weiter Richtung Wiedlisbach.
Zwischenhalt auf dem Bipperhof.
Pferd und Reiter auf dem Weg durch Oberbipp.
AZ-Reporter Dominic Kobelt (rechts) auf Pferd Merlin.
Die Pferde werden vor die Wagen gespannt.
Kajla wird auf den neuen Tag vorbereitet.

Die Aargauer Delegation auf ihrer Reise in den Jura.

Dominic Kobelt

Bald am Ziel

Von Selzach bewegt sich der Pferdetreck Richtung Grenchen. Weit ist es nicht mehr bis zur Unterkunft.

Dominic Kobelt

Vorbeizug am Bellacher Weiher

Ein Bild sagt manchmal mehr als 1000 Worte...

Die Aargauer Delegation auf ihrer Reise in den Jura.

Die Aargauer Delegation auf ihrer Reise in den Jura.

Dominic Kobelt

Geschenk für die jurassische Regierung

Auf unserer Kutsche führen wir im Auftrag der Aargauer Regierung ein Geschenk mit, das an die Jurassier übergeben wird. Was sich wohl in der Holzbox befindet?

Dominic Kobelt

Zwischenhalt in Langendorf

Beim Schulhaus legen wir einen Zwischenstopp ein, die Tiere haben Durst. Wir haben schon ein gutes Stück der Strecke geschafft.

Dominic Kobelt

Wir treffen in St. Nicklaus Feldbrunnen ein

Dominic Kobelt

Wir fahren weiter Richtung Grenchen

Die Mittagspause ist vorbei. Mit etwas Verspätung brechen wir auf. Reporter Dominic Kobelt begibt sich wiederum aufs Pferd und wird versuchen, Sie trotzdem mit Neuigkeiten zu versorgen.

Mittagspause – die Kühe wundern sich über ungewohnte Gäste

Wir sind im Bildungszentrum Wallierhof, das Pendant zur aargauischen Liebegg. Die Kühe wundern sich wohl über den ungewöhnlichen Besuch.

Dominic Kobelt
Aussicht in Richtung Riedholz.

Aussicht in Richtung Riedholz.

Dominic Kobelt

Zurück auf Solothurner Boden

Es geht nicht mehr lange bis zum Mittagshalt.

Dominic Kobelt

Wir durchqueren Attiswil (BE)

Merlins schöne Schuhe

Die meisten unsere Pferde sind beschlagen. Es gibt aber auch Tiere, die damit schlechte Erfahrungen machen oder für die das aus anderen Gründen nicht möglich ist. So auch bei Merlin, er trägt aus diesem Grund diese chicen «Schuhe»:

Dominic Kobelt

Wieder unterwegs

Frisch gestärkt geht es weiter, wir bewegen uns über Feldstrassen Richtung Wiedlisbach.

Dominic Kobelt

Verpflegung auf dem Bipperhof

Wir sind beim ersten Zwischenstopp angelangt. Zum ersten überstandenen Ritt gibt's ein Glas Rosé und ein Stück Speckzopf. Leicht durchgeschüttelt, aber ohne Bruch und mit nur geringen Schmerzen begibt sich unser Reporter zurück auf den Wagen. Am Nachmittag erfolgt nochmals eine Etappe zu Pferd.

Zwischenhalt auf dem Bipperhof.

Zwischenhalt auf dem Bipperhof.

Dominic Kobelt
Pferd und Reiter auf dem Weg durch Oberbipp.

Pferd und Reiter auf dem Weg durch Oberbipp.

Dominic Kobelt

Unser Reporter auf dem Pferd

Wir sind noch bis zum ersten Halt unterwegs, unser Reporter reitet zum ersten Mal in seinem Leben auf einem Pferd: 

Reporter Dominic Kobelt auf Pferd Merlin.

Reporter Dominic Kobelt auf Pferd Merlin.

Sanja Leuenberger

Die Pferde werden vor die Wagen gespannt - bald geht es weiter

Dominic Kobelt

Der reitende Reporter

Jetzt geht es richtig los! Nach der Abfahrt bis zum ersten Zwischenhalt darf AZ-Reporter Dominic Kobelt selber aufs Pferd sitzen. Eindrücke davon folgen zu einem späteren Zeitpunkt, da das Tippen auf dem Pferderücken doch etwas gar umständlich wäre. 

Bilanz nach dem ersten Tag

Am Montag ist nicht alles rund gelaufen: Ein Tier ist gestolpert und hat eine Schürfwunde am Knie davongetragen, kann aber voraussichtlich weitermachen. Bei einem Wagen hat sich zwischenzeitlich eine Bremse nicht mehr ganz gelöst und ist heiss geworden, und wegen eines platten Reifens musste ein Rad ersetzt werden. «Hoffen wir, damit ist das Pech aufgebraucht», meint einer der Teilnehmer.

Die Bilder von der ersten Etappe

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf dem Aargauerplatz.
38 Bilder
Verpflegung für die Pferde.
Regierungsrat Markus Dieth bei seiner Ansprache.
Der Start auf dem Aargauerplatz.
Auf gehts!
AZ-Reporter Dominic Kobelt fährt in einer der Kutschen mit.
So ist die Aussicht vom Wagen. Wir fahren durch Aarauer Quartiere.
Halt im Wald.
Ein Servelat zur Stärkung.
Navi in der Kutsche.
Merlin ist schnell und geschickt.
Fahrt durch Walterswil.
Die Reise macht durstig - wohlverdiente Zwischenverpflegung
Es geht über die Aarebrücke.
Es ist warm - Hüte und Schirme schützen etwas vor der Sonne.
Mittagspause.
Auch etwas Abkühlung ist erwünscht.
Nach der Stärkung geht es weiter.
Der Pferdetrack trifft in Härkingen ein.
Princess läuft gerne mit dem Kopf im Schatten.
Eine Panne kurz vor dem ersten Etappenziel.
Eine Kaffeemaschine ist auch an Bord.
Für die Weiterfahrt bereit.
Kajla (Pferd rechts), wird manchmal etwas langsamer, weil sie sich verträumt die Landschaft anschaut.
Unterstützung durch die Polizei.
Am Ziel angekommen.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf dem Aargauerplatz.

Ausmisten am frühen Morgen

Bereits seit über einer Stunde sind die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Pferdetrecks in den Ställen unterwegs, um auszumisten und die Tiere parat für die Abfahrt zu machen. Die heutige Etappe führt uns nach Grenchen und ist rund acht Kilometer kürzer als die gestrige. Die Abfahrt sollte kurz vor 9 Uhr erfolgen.

Kajla wird auf den neuen Tag vorbereitet.

Kajla wird auf den neuen Tag vorbereitet.

Dominic Kobelt

So sind die "Chrampfer" des heutigen Tages untergebracht

Dominic Kobelt

Zuerst noch eine kurze Erfrischung:

Eine Dusche vor dem Essen.

Eine Dusche vor dem Essen.

Dominic Kobelt

Etappenziel erreicht

Für heute sind wir am Ziel angekommen. Jetzt werden Mensch und Tier verpflegt und morgen geht es weiter nach Grenchen.

Am Ziel angekommen.

Am Ziel angekommen.

Dominic Kobelt

Ehrengast zu sein ist etwas Tolles. Ist man es aber gleichzeitig noch an einem 125-jährigen Jubiläum, ist es umso schöner.

Tele M1

Polizeilicher Begleitschutz in Oensingen

In Oensingen sperrt die Polizei manche Kreuzungen, bis die Delegation vorbeigeritten ist.

Unterstützung durch die Polizei.

Unterstützung durch die Polizei.

Dominic Kobelt

Kajla, die Touristin

Von Zeit zu Zeit hat unsere Kutsche etwas rechtsdrall, zwei Mal haben wir mit dem Rad den Bordstein touchiert. "Wir haben hier vorne rechts eine Touristin", erklärt Hansjakob Leuenberger. Gemeint ist Kajla. Das Pferd schaut sich, wie eine Touristin, die Gegend an, wird dadurch langsamer und die Kutsche schwenkt aus. Ich mag Kajla.

Kajla (Pferd rechts), wird manchmal etwas langsamer, weil sie sich verträumt die Landschaft anschaut.

Kajla (Pferd rechts), wird manchmal etwas langsamer, weil sie sich verträumt die Landschaft anschaut.

Dominic Kobelt

So sieht es aus, wenn der ganze Pferdetreck vorbei zieht

Der Schaden ist behoben - es kann weiter gehen

Mit einem neuen Rad nehmen wir die letzten Kilometer der heutigen Etappe in Angriff.

Für die Weiterfahrt bereit.

Für die Weiterfahrt bereit.

Dominic Kobelt

Gute Ausrüstung ist alles

Beim Zwischenhalt wird einmal mehr klar, wie wichtig gute Vorbereitung und Ausrüstung ist. Auf unserem Wagen gibt es sogar eine Kaffeemaschine, betrieben mit Solarstrom.

Eine Kaffeemaschine ist auch an Bord.

Eine Kaffeemaschine ist auch an Bord.

Dominic Kobelt

Kurz vor dem Ziel: Platter Reifen

Kurz vor dem Ziel noch eine Panne. Ein Wagen hat einen Platten. Wir legen eine Pause ein, ein Ersatz wird bestellt. Die Pferde müssen wohl ausgespannt werden, der Wagen vorläufig zurückgelassen. Der Schützenverein Niederbuchsiten stellt sich als Retter in der Not heraus, hilft mit Getränken aus und stellt die WC im Schützenhaus zur Verfügung.

Eine Panne kurz vor dem ersten Etappenziel.

Eine Panne kurz vor dem ersten Etappenziel.

Dominic Kobelt

Princess läuft gerne im Schatten

Auch Pferde haben ihren eigenen Charakter. Herkules hat ein selbstbewusstes Auftreten und geniesst die Aufmerksamkeit, Princess dagegen wird ein etwas divamässiges Wesen nachgesagt. Sie schliesst immer schön zur Kutsche auf, damit sie mit dem Kopf im Schatten laufen kann.

Princess läuft gerne mit dem Kopf im Schatten.

Princess läuft gerne mit dem Kopf im Schatten.

Dominic Kobelt

Wir treffen in Härkingen ein

Dominic Kobelt

Unterwegs über Feldwege:

Etwa die Hälfte ist geschafft

Nach der Stärkung sind wir wieder unterwegs. Etwa die Hälfte der Tagesetappe haben wir hinter uns.

Nach der Stärkung geht es weiter.

Nach der Stärkung geht es weiter.

Dominic Kobelt

Mittagsruhe

Während der Mittagszeit ist es überraschend ruhig, obwohl 30 Pferde auf dem Platz stehen. Laut Tierarzt Hansjakob Leuenberger liegt das daran, dass das Pferd ein Herdentier ist. «Sie fühlen sich in der Gruppe wohl und beschützt, deshalb gibt es für sie zur Zeit kein Grund zur Hektik», erklärt er.

Mittagspause in Kappel

Im solothurnischen Kappel halten wir fürs Mittagessen. Die Pferde machen sich eifrig über das Gras her, die Menschen müssen noch etwas Geduld aufbringen. Für die Tiere gibts dann auch noch Hafer. «Normalerweise können die Tiere ihren Energiebedarf mit Gras decken, aber wenn sie solange unterwegs sind, fehlt die Zeit, deshalb erhalten sie Hafer als Kraftfutter», erklärt Tierarzt Hansjakob Leuenberger.

Mittagspause.

Mittagspause.

Dominic Kobelt
Auch etwas Abkühlung ist erwünscht.

Auch etwas Abkühlung ist erwünscht.

Dominic Kobelt
Auch für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gibt es eine Stärkung.

Auch für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gibt es eine Stärkung.

Dominic Kobelt

Wir passieren die Grenze zwischen Aargau und Solothurn

Wir überqueren die Aarebrücke in Aarburg und damit auch die Kantonsgrenze. Bisher haben wir etwa 18 Kilometer zurückgelegt, am Ende des Tages werden es fast 50 sein.

Es geht über die Aarebrücke.

Es geht über die Aarebrücke.

Dominic Kobelt
Es ist warm - Hüte und Schirme schützen etwas vor der Sonne.

Es ist warm - Hüte und Schirme schützen etwas vor der Sonne.

Dominic Kobelt

Ein kurzer Halt für den Durst zwischendurch:

Genug trinken ist auch für die Tiere wichtig.

Genug trinken ist auch für die Tiere wichtig.

Dominic Kobelt

Wir fahren durch Walterswil

Wir fahren in der Zwischenzeit durch Walterswil und müssen für einen kurzen Abschnitt auf die Strasse. Auch hier haben einzelne Autofahrer keine Geduld und versuchen zu überholen. Einer muss dann, als Gegenverkehr kommt, auf den Fussweg ausweichen. Spaziergänger, insbesondere Kinder, sind aber begeistert von den vielen Tieren und winken uns zu. 

Fahrt durch Walterswil.

Fahrt durch Walterswil.

Dominic Kobelt

Wir haben aber auch tierische Zuschauer:

Dominic Kobelt

Die richtige Geschwindigkeit

Es ist nicht ganz einfach, eine optimale Geschwindigkeit für alle Tiere zu finden. Für die Pferde ist es auf Grund der Muskulatur angenehmer, zu traben, als «Schritt» zu laufen. Für alle, die sich mit Pferden nicht auskennen, hier die Geschwindigkeiten, von langsam zu schnell: Schritt, Trab, Galopp.

Merlin sorgt selber für die Zwischenverpflegung

Das Pferd Merlin schnappt sich unterwegs ein paar Blätter von einem Ast, was ihm Schelte einbringt - er weiss genau, dass er das nicht dürfte. Er führt dem Reporter aber eindrücklich vor, wie schnell und geschickt er ist. Und zugegeben, auch etwas spitzbübisch.

Merlin ist schnell und geschickt.

Merlin ist schnell und geschickt.

Dominic Kobelt

Altmodisch und doch so modern

Mit dem Pferd von Aarau nach Saignelégier, vor 100 Jahren war das noch ganz normal. Heute ist es eine Gelegenheit, den Weg zu geniessen, in der Natur zu sein und das Leben an sich vorüber ziehen zu lassen. Etwas moderner als vor 100 Jahren sind wir aber schon unterwegs. Unser Wagen hat ein Navi und eine Freisprecheinrichtung:

Navi in der Kutsche.

Navi in der Kutsche.

Dominic Kobelt

Zwischenstopp im Wald

Wir halten ein erstes Mal im Wald. So können die Tiere etwas trinken und die Menschen aufs WC.

Halt im Wald.

Halt im Wald.

Dominic Kobelt
Ein Servelat zur Stärkung.

Ein Servelat zur Stärkung.

Dominic Kobelt

Ein erstes Missgeschick

Ein erstes Missgeschick des Reporters hat zum Glück nur kurzzeitig Konsequenzen. Ein Ruck geht durch die Kutsche, das Natel fällt aus der Hand und aus dem Wagen auf die Strasse und kann dank des beherzten Eingreifens einer Mitfahrerin gerade noch gerettet werden. Was für eine Aufregung zum Start!

AZ-Reporter Dominic Kobelt fährt auf einer der Kutschen mit.

AZ-Reporter Dominic Kobelt fährt auf einer der Kutschen mit.

Valentin Hehli

Jetzt ist wieder Entschleunigung angesagt, wir fahren durch den Wald.  

Die Reise beginnt

Es geht los, der Treck fährt vom Aargauer Platz aus los. Die Tiere freuen sich offenbar, dass es los geh. Schon recht bald biegen wir von der Hauptstrasse in ein Quartier ein, wo es etwas ruhiger ist, und es weniger Verkehr hat. Doch bereits nach kurzer Zeit drängelt sich ein ungeduldiger Autofahrer zwischen die Tiere.

Der Treck ist auf dem Aargauerplatz parat

35 Reiterinnen und Reiter sind mit 30 Pferden und Wagen auf dem Aargauerplatz eingetroffen. Regierungsrat Markus Dieth hält eine Ansprache und freut sich, dass es los geht. «Es ist eine riesige logistische Übung, aber sie sind in besten Händen. Ich freue mich, dass ich auf der letzten Meile mit dabei sein kann.»

Für die Pferde gibt es zur Stärkung Rüebli, für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Rivella.

Für die Pferde gibt es zur Stärkung Rüebli, für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Rivella.

Dominic Kobelt

«Ein Pferd für alle Fälle»

Der Aargau ist Gastkanton am Marché-Concours, dem grössten Pferdefest der Schweiz. Die Aargauer Delegation reist mit 30 Pferden, Wagen und 35 Reiterinnen und Reitern in den Jura – und die AZ begleitet den Pferdetreck die ganze Woche.

Warum überhaupt ein Pferde-Treck? Hier finden Sie die Antwort: