1. August
Mann in Unterkulm nutzt Lärmkulisse des Feuerwerks für Schiessübung im Garten

Zahlreiche Meldungen hielten die Polizei am Nationalfeiertag und in der Nacht auf den 2. August auf Trab. Der Kanton Aargau blieb jedoch von schlimmeren Ereignissen verschont.

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Ein Mann ballerte in Unterkulm während des Feuerwerks in seinem Garten herum (Symbolbild)

Ein Mann ballerte in Unterkulm während des Feuerwerks in seinem Garten herum (Symbolbild)

Keystone

Es waren vor allem Feuerwerkskörper, welche in der Nacht auf heute für zahlreiche Meldungen bei der Polizei sorgten. Die Anrufer störten sich jedoch weniger an dem Geknalle, sondern auf den Unfug, den die Jugendlichen mit den Raketen und den Böllern trieben.

So wurden Feuerwerkskörper etwa auf fahrende Autos abgefeuert oder auf einer Autobahnbrücke abgebrannt. Zudem hat die Kantonspolizei nach eigenen Angaben bis jetzt rund ein Dutzend Anzeigen über gesprengte Briefkästen und Abfallkübel erhalten.

Schiessübung im Garten

In Unterkulm wollte ein Mann die Lärmkulisse des Feuerwerks gar dazu nutzen, um im Garten mit einer Schrotflinte Schiessübungen zu machen. Anwohner hörten dies und riefen die Polizei. Diese stellte die Flinte des Mannes sicher. Der Schütze wurde angezeigt.

Personen wurden aber keine gefährdet, wie die Kantonspolizei Aargau mitteilte.

Brand im Keller

Glück im Unglück hatten auch die Bewohner eines Hauses in Baden, die nach einer privaten Feier ausgebrannte Feuerwerkskörper in einer Kartonschachtel im Keller deponiert hatten.

Durch die Resthitze fing die Kartonschachtel Feuer. Die Flammen griffen rasch auf das Mobiliar über. Eine Besucherin bemerkte den dichten Rauch und alarmierte umgehend die Feuerwehr.

Diese konnte den Brand gerade noch löschen, bevor das Feuer weiter auf das Haus übergreifen konnte. Der Sachschaden beläuft sich dennoch auf mehrere zehntausend Franken. (jgr)