Am Montag wurde auf einer Sandbank in der Aare bei Brugg ein Auto gefunden, in dem sich eine Leiche befand. Das berichtet «20 Minuten». Ein Leser-Reporter hatte den toten Körper gesehen, der immer noch angeschnallt gewesen sein soll. 
Grausiger Leichenfund nach 17 Jahren bei Brugg

Grausiger Leichenfund nach 17 Jahren bei Brugg

In einem roten Nissan lag der Leichnam noch angegurtet. Die Polizei stellte fest: Es handelt sich um einen seit 17 Jahren vermissten Mann.

Arbeiter des Kraftwerkbetriebes Wildegg-Brugg hatten den Wagen bei einem Tauchgang entdeckt, erklärt Bernhard Graser, Mediensprecher der Kantonspolizei, auf Anfrage der AZ. Daraufhin wurde das havarierte Fahrzeug in Anwesenheit der Polizei geborgen. Es handelt sich um einen Nissan Stanza.

Zwischen Schutt und Schlamm wurden dabei Überreste der Leiche gefunden. Da diese lange im Wasser lag, ist eine Identifikation laut Polizei schwierig. Doch das Nummernschild am Auto bringt Gewissheit. 

«Es handelt sich um einen Mann mit Jahrgang 1928», so Graser. Dieser sei 2001 mit seinem Auto als vermisst gemeldet worden. Wie die AZ am 5. Februar 2009 berichtete, war er eines Morgens nicht mehr da, als seine Frau vom Spazierengehen mit dem Hund zurückkam. «Wegen der damaligen Umstände ging man davon aus, dass der Mann Suizid begangen hat.»

Die Polizei hat die Ermittlungen wieder aufgenommen. Sie geht nach wie vor von Suizid aus. Sie hat die Witwe über den Fund benachrichtigt.

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