Die Aargauer sammeln immer mehr Grüngut, doch landen darin auch viele Fremdstoffe wie Plastik und Kaffeekapseln. Die Fremdstoffe heraus zu sortieren, kostet sehr viel Geld. 

Wie genau nehmen es die Aargauerinnen und Aargauer mit der Trennung von Grüngut? Die AZ ist der Frage in der Aarauer Einkaufspassage nachgegangen. Das Ergebnis: Praktisch alle Befragten geben sich alle Mühe, den Abfall ordentlich zu trennen. Ein junger Mann ist sogar besorgt darum, dass Grüngut im Abfalleimer schädlich sein könnte. Dem ist glücklicherweise nicht so. Auch nennen fast alle den Umweltschutz als Grund dafür, dass sie Abfall und Grüngut trennen. "Man kann doch nicht alles zusammen wegwerfen", lautet das Credo.

Die eine oder andere Wissenslücke ist gleichwohl vorhanden. Beispielsweise bei Brot oder Eierschalen sind sich viele nicht ganz sicher, ob der grüne oder doch der reguläre Abfallcontainer die richtige Wahl ist. Gemäss eines Papiers von Umwelt Aargau darf beides in die Grüngutsammlung.

Interessant: Obwohl fast alle Befragten sagen, sie nähmen es genau, sind viele zu faul, bei Bananenschalen den Kleber abzunehmen, der häufig darauf prangt. Obwohl er sehr klein ist, besteht er aus einem Plastikverbundstoff und gehört deswegen in den Restmüll.