Fragebogen
Maja Riniker: «Meiner Fitness tut der Lockdown definitiv gut»

Was vermissen Sie am wenigste? Und 14 weitere Fragen zum Leben im Lockdown an FDP-Nationalrätin Maja Riniker aus Suhr.

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Nationalrätin Maja Riniker im Homeoffice.

Nationalrätin Maja Riniker im Homeoffice.

zvg

Was vermissen Sie am meisten?

Personen, die ich mag, treffen zu können. Eine Kamera gibt mir nie das gleiche Gefühl, wie wenn ich einen Menschen real sehe.

Was vermissen Sie am wenigsten?

Meine gut gefüllte Agenda mit ihren Verpflichtungen. Nach der Pandemie will ich mehr Zeit für mich alleine freihalten.

Was fällt Ihnen am schwersten zurzeit?

Tagesstruktur für unsere drei Kinder mehrere Wochen aufrechterhalten. Hängen- und schleifenlassen wäre einfacher, ist aber keine Option.

Was haben Sie gelernt?

Gelassenheit.

Was ist das Positivste am Lockdown?

Dass er im Frühling stattgefunden hat, die Sonne begleitet uns täglich. Im Spätherbst wäre der Lockdown psychisch wohl schwerer zu ertragen gewesen.

Was tun Sie gegen den Lagerkoller?

Ich bewege mich täglich im Gönhardwald. Meiner Fitness tut der Lockdown definitiv gut.

Woran arbeiten Sie gerade?

An einem Kunstprojekt. Ich beklebe ein Gipsmodell mit ganz vielen Strasssteinen.

Was lesen Sie zurzeit?

«Das Buch des Vaters» von Urs Widmer.

Haben Sie eine neue Serie, einen neuen Film entdeckt?

Die «Tagesschau» läuft mehr. Und – auch um meine Französischkenntnisse aufzubessern – ab und zu die Ausgabe der Romandie.

Ganz ehrlich: Wann und wie haben Sie zuletzt eine Coronamassnahme missachtet?

Über Ostern besuchte uns mein alleinstehender Bruder. Beim Doppelsieg im Tischtennis in unserem Garten habe ich ihn vor Freude spontan umarmt.

Wie und wo kaufen Sie ein?

Wie vorher schon, bewusst lokal: Gemüsebauer, Metzgerei und Käserei im Dorf. Und einmal pro Woche ein Einkauf beim Grossverteiler.

Wie haben Sie Ihre Essgewohnheiten geändert?

Es gab keine Veränderung.

Was muss am schnellsten wieder aufgehoben werden im Lockdown?

Der Detailhandel sollte unter Berücksichtigung der BAG-Richtlinien wieder öffnen dürfen. Sonst fliesst zu viel Geld in den Online-Handel.

Worauf freuen Sie sich am meisten nach der Krise?

Auf ein Glas Wein mit meinen Freundinnen.

Ihr Motto während des Lockdowns?

Trotz Krise: Keep smiling.