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Luftqualität im Aargau verbessert sich deutlich – Wintersmog als Problem

Eine Messstation für die Erhebung der Luftqualität. (Symbolbild)

Eine Messstation für die Erhebung der Luftqualität. (Symbolbild)

Die Luftqualität im Kanton Aargau hat sich 2016 verbessert. Die Feinstaub- und die Ozonbelastungen haben im Vergleich zum Vorjahr deutlich abgenommen. Während der Kälteperiode im vergangenen Januar gab es jedoch an mehreren Tagen Wintersmog.

Im Vergleich zu den Vorjahren nahm die Feinstaubbelastung um rund 10 bis 15 Prozent ab. Der Jahresgrenzwert von 20 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft wurde 2016 im Aargau an den Messstandorten eingehalten.

Das geht aus dem gemeinsamen Jahresbericht zur Luftqualität der Nordwestschweizer Kantone hervor. Der Bericht wurde am Dienstag veröffentlicht.

Der Tagesgrenzwert von 50 Mikrogramm pro Kubikmeter wurde am Strassenstandort in Suhr an zwei Tagen überschritten. An je einem Tag wurde der Tagesgrenzwert in Baden und in Sisseln nicht eingehalten.

Wintersmog im kalten Januar

Die hohen Feinstaubwerte im Januar 2016 trübten jedoch das "erfreuliche Bild", wie es im Jahresbericht heisst. Während der Kältephase wurden im Kanton Aargau an vier bis fünf Tagen Feinstaubbelastungen gemessen, die den Tagesgrenzwert überschritten.

Die Ozonbelastung sank 2016 im Vergleich zum Vorjahr deutlich. An praktisch allen Stationen nahm die Zahl der Stunden mit Grenzwertüberschreitung von 120 Mikrogramm pro Kubikmeter ab. Die Ursache dafür sei der durchzogene Sommer.

Beim Stickstoffdioxid war dagegen praktisch keine Veränderung zu beobachten. Die Belastung an den stark befahrenen Strassen ist nach wie vor deutlich zu hoch. Das gilt für die Standorte Suhr, Baden und Sisseln.

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