Coop-Präsident
Loosli: «Aargau-Klischees müssen wir sportlich nehmen»

Coop-Präsident Hansueli Loosli (58) ist ein überzeugter Aargauer und verteidigt seinen Kanton in einer Extra-Beilage der NZZ. Loosli erklärt, warum der Aargau eine Leuchtturm-Funktion haben kann.

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Hansueli Loosli: Coop-Präsident und überzeugter Aargauer.

Hansueli Loosli: Coop-Präsident und überzeugter Aargauer.

Keystone

Er ist in Spreitenbach aufgewachsen und wohnt heute in Würenlos: Hansueli Loosli, Verwaltungsratspräsident von Coop und Swisscom. In der heutigen NZZ-Beilage «Aargau - das neue Selbstbewusstsein» erklärt er, was seinen Kanton so stark macht. «Für mich spielt der Aargau die Rolle, die die Schweiz in Europa spielen könnte», sagt Loosli.

«Er hat die Funktion einer Drehscheibe und eines Leuchtturms.» Obwohl der Kanton eigentlich offen sei, vertrage er das Konservative gut. «Wenn wir das auf die gesamte Schweiz übertragen könnten, würde dies unser Land sicher stärker machen.»

Angesprochen auf die alten Aargau-Klischees vor allem aus Zürich, meint Loosli gelassen: «Wir müssen das sportlich nehmen. Das ist Wettbewerb. Wenn sie nicht über uns sprechen würden, wären wir niemand.»

«Ein Problem der Zürcher»

Katja Gentinetta wohnt heute in Lenzburg. Moderatorin von «Sternstunde Philosophie»

Katja Gentinetta wohnt heute in Lenzburg. Moderatorin von «Sternstunde Philosophie»

SF

Im Doppelinterview der NZZ nimmt neben Loosli auch Philosophin Katja Gentinetta (45) Stellung zum Aargau. Sie ist zugezogen, wohnt heute in Lenzburg und war unter anderem für den Auftritt des Aagaus an der Expo 02 verantwortlich.

Für sie ist ebenfalls «die grosse Offenheit eine Qualität des Aargaus». Der Aargau habe eine Schrittmacher-Funktion. «Die Dynamik, die der Kanton unter der Führung der Regierung seit Jahren an den Tag legt, ist beeindruckend.»

Zum Thema Aargau-Klischee sagt Gentinetta trocken: «Das ist ein Problem der Zürcher.» (az/roc)

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