Grosser Rat

Lob für die Aargauer Kantonalbank - Millionen-Abgabe für den Kanton

Die Aargauische Kantonbank erzielte einen Rekordgewinn - davon profitiert die Kantonsrechnung. (Symbolbild)

Die Aargauische Kantonbank erzielte einen Rekordgewinn - davon profitiert die Kantonsrechnung. (Symbolbild)

Der Grosse Rat hat am Dienstag den Jahresbericht der Aargauischen Kantonalbank (AKB) einstimmig verabschiedet. Das Parlament äusserte viel Lob für die AKB, aber auch etwas Kritik.

Der Grosse Rat hat am Dienstag den Jahresbericht der Aargauischen Kantonalbank (AKB) einstimmig verabschiedet. Das Parlament äusserte viel Lob für die AKB, aber auch etwas Kritik. Der Kanton erhält von der Staatsbank 66 Mio. Franken Gewinn ausgeschüttet.

Hinzu kommen 9,8 Millionen Franken für die Abgeltung der Staatsgarantie sowie 4 Millionen Franken für die Verzinsung des Dotationskapitals. Der Kanton erhält unter dem Strich insgesamt 79,8 Millionen Franken.

Die Staatsbank erwirtschaftete 2014 mit 105,5 Millionen Franken den höchsten Jahresgewinn in ihrer mehr als 100-jährigen Geschichte. Über alle Parteigrenzen hinweg wurde im Grossen Rat die AKB für ihr gutes Geschäftsjahr gelobt.

Sprecher der SP und SVP forderten, dass einzelne AKB-Mitarbeiter im Steuerstreit mit den USA und bei einer allfälligen Millionenbusse nicht hängen gelassen würden.

AKB mit Rekordgewinn

Rekordgewinn: Die Aargauer Kantonalbank präsentiert das beste Jahresresultat aller Zeiten (17. Februar 2015)

SVP kritisiert Bankrat und Regierungsrat Brogli

SVP-Grossrat Martin Keller scheiterte klar mit dem Antrag, dem im Bankrat sitzenden Finanzdirektor Roland Brogli die Décharge (Entlastung) nicht zu erteilten. Brogli sei zu oft nicht an den Sitzungen anwesend gewesen, bemängelte er. Der Bankrat zählt neun Mitglieder.

Regierungsrat Brogli wies die Kritik zurück und bezeichnete diese als "politisches Gerassel". Er nehme sein Mandat als Bankrat sehr ernst. Er habe für alle seine Absenzen triftige Gründe gehabt und habe sich mit dem Bankrat abgesprochen. Der Antrag, ihm die Décharge nicht zu erteilen, sei "willkürlich und haltlos". 2014 hatte Brogli an neun von elf Sitzungen des Bankrates teilgenommen.

Lesen Sie die ganze Debatte hier im Liveticker nach:

Grosser Rat vom 23. Juni 2015

Meistgesehen

Artboard 1