Umfrage

Liebe Aarauer, wie traurig seid ihr, dass der «Bestatter» nun beerdigt ist?

«Schade!»: «Der Bestatter» geht zu Ende, das sagen die Leute auf Aaraus Strassen dazu

«Schade!»: Das sagen die Leute auf Aaraus Strassen zum «Bestatter»-Ende.

Am Dienstagabend flimmerte die letzte Folge des «Bestatters» über die Fernsehbildschirme. In Aarau werden einige Luc Conrad, Fabio Testi und Co. vermissen. Andere lässt das Ende der Kultserie kalt, wie eine Strassenumfrage zeigt.

Der «Bestatter» war sieben Staffeln lang eine Krimi-Konstante in vielen Schweizer Stuben: «Wir wussten, im Januar fängt es wieder an», sagt eine Frau. Sie hätten sich jedes Jahr darauf gefreut.

In der AZ-Strassenumfrage in Aarau kommen auch persönliche Verbindungen zur Serie zur Sprache. Christian Bolliger zum Beispiel hat seine Aarauer Bijouterie als Schauplatz für Folge drei der siebten Staffel zur Verfügung gestellt. Im Laden wurden zentrale Szenen mit einem Ring gedreht, der wichtige Hinweise auf einen Mörder liefert. Zum Ende der Kultserie sagt Bolliger: «Es ist schade. Wir Aarauer haben mitgefiebert.» Ein Mann erzählt von einem Kollegen, bei dem zu Hause ein Bösewicht wohnte – «das fand ich cool».

Vielen Aarauern gefällt das Lokalkolorit des «Bestatters». «Es ist lustig, einen Fersehkrimi zu schauen, in dem man einen Teil der Orte kennt», bringt es eine Frau auf den Punkt, «das ist einfach schön». Der «Bestatter» machte Aarau etwas berühmter, meint ein Passant, «das finde ich cool». Auch der Witz, die Figuren und das kreative Format mit einem Bestatter gefielen den Aarauern.

Es gibt aber auch nüchterne Voten. «Eine Serie ist irgendwann zu Ende», sagte eine Frau. Ein Aarauer fügte an: «Irgendwann muss fertig sein. Langsam dünkt es mich, es ist genug. Ich habe immer geschaut, aber nun ist es Zeit, dass er fertig ist.» 

Der Bestatter in Aarau (Best-Of)

Die Finale «Bestatter»-Staffel in Bildern

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