Palliative Care

Landeskirchen wollen bei Sterbebegleitung zusammenarbeiten

Psychisch kranke ältere Menschen fühlen sich zu Hause am Wohlsten (Symbolbild).

Psychisch kranke ältere Menschen fühlen sich zu Hause am Wohlsten (Symbolbild).

An ihrer Parlamentsversammlung hat die Römisch-Katholische Landeskirche Aargau beschlossen, bei der Palliative Care mit der Reformierten Landeskirche eine Kooperation einzugehen - dazu braucht es einen Vertrag.

Die Synode der Römisch-Katholischen Landeskirche hat laut einer Medienmitteilung einen "zukunftsweisenden Beschluss" gefasst: Sie bewilligte die Zusammenarbeit mit der Reformierten Landeskirche Aargau im Bereich Palliative Care. Dieser Begriff umfasst medizinische und pflegerische Behandlungen, aber auch psychische und soziale Unterstützung - eine palliative Behandlung wird auch als "lindernde" Behandlung bezeichnet und unterscheidet sich von der "heilenden" Behandlung insofern, als dass man das Leid des Patienten nur noch zu mindern versucht, eine Heilung aber ausgeschlossen ist. Die Landeskirchen bieten spirituelle Begleitung in dieser letzten Lebensphase an. 

Die Synode hat den Kirchenrat mit der Ausarbeitung einer Kooperationsvereinbarung mit der Reformierten Landeskirche beauftragt. Dem Kostendach von 75'000 Franken pro Jahr wurde zugestimmt. (az)

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