Orientierungslauf
Kyburz und Merz glänzen auch am Tag nach den «Aargauer Spielen»

Nur 20 Stunden nach dem historischen Aargauer Dreifach-Triumph im WM-Sprint von Lausanne mussten Weltmeister Matthias Kyburz und Vize-Weltmeister Matthias Merz bereits zum nächsten Rennen antreten.

Rainer Sommerhalder
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Die Schweizer Sieger v.l. Matthias Kyburz, Matthias Merz und Matthias Müller nach dem Sprint Final an den Orientierungslauf Weltmeisterschaften in Lausanne

Die Schweizer Sieger v.l. Matthias Kyburz, Matthias Merz und Matthias Müller nach dem Sprint Final an den Orientierungslauf Weltmeisterschaften in Lausanne

Keystone

Kein Blues bei Merz und Kyburz nach der Siegesfeier vom Samstag. Obwohl es beim Langdistanz-Qualifikationslauf nichts zu gewinnen, höchstens einen Startplatz im Final zu verlieren gab, erfüllte das Aargauer Duo die Pflichtaufgabe mit Bravour. Der Aarauer Merz unterstrich mit dem Sieg in seiner Vorlauf-Serie, dass er im Final der OL-Königsdisziplin am Donnerstag einer der Topfavoriten auf den WM-Titel ist. Es wäre sein Zweiter nach 2007 in der Ukraine.

Der 22-jährige Kyburz verbrachte nach dem Sprintsieg im erst zweiten WM-Rennen seiner Karriere eine unruhige und kurze Nacht. Und er musste am Sonntag als Allererster in den Wald. Keine einfache Aufgabe. Lange lag der Fricktaler in seiner Serie in Führung, am Schluss resultierte Platz 4. Dies kommt Kyburz durchaus entgegen, denn so startet er am Donnerstag nicht als Letzter ins Rennen. Mit seiner Form und den bisherigen Resultaten über die Langdistanz in dieser Saison gehört auch er wieder zu den Medaillenkandidaten.

Der dritte Aargauer Medaillengewinner des Sprints, Matthias Müller aus Oberwil-Lieli, hatte einen freien Tag und genoss diesen in der Stadt. Er wird frühestens wieder am kommenden Samstag in der Staffel zum Einsatz gelangen. An der Europameisterschaft dieses Jahres in Schweden gewann er zusammen mit Kyburz bereits Gold in der Staffel.

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