Grosser Rat Aargau

Kuratorium: Anträge für mehr und weniger Geld wurden abgelehnt

Rolf Keller, Präsident des Aargauer Kuratoriums, hat auf Ende Jahr seinen Rücktritt bekannt gegeben.

Rolf Keller, Präsident des Aargauer Kuratoriums, hat auf Ende Jahr seinen Rücktritt bekannt gegeben.

Das Aargauer Kuratorium, das zuletzt wegen der umstrittenen Vergabe von Förderbeiträgen im Fokus stand, erhält im nächsten Jahr 6,5 Millionen Franken und damit gleich viel wie 2019.

Drei verschiedene Anträge, einer zur Kürzung, zwei zur Aufstockung, lagen im Rahmen der Budget-Debatte auf dem Tisch. Alle lehnte der Grosse Rat ab. Die SVP beantragte eine Kürzung um 200'000 Franken ab 2020, die SP hingegen wollte eine vorangegangene Kürzung um ebendiesen Betrag rückgängig machen und das Budget um 200'000 Franken ergänzen.

Eine Kürzung wäre hier unverantwortlich, sagte Thomas Leitch (SP). Während ihm Marianne Binder (CVP) zustimmte, stellte sich die FDP sowohl gegen die Kürzung als auch die Aufstockung.

Entsprechend wurde auch der Antrag der Kommission Bildung, Kultur und Sport, 200'000 Franken für das Kuratorium aus dem Swisslos-Fonds zu nehmen, verworfen – dies gegen den Willen des Regierungsrats. Da der Beitrag für das Kuratorium in zehn Jahren nie erhöht worden sei, wäre die Aufstockung angezeigt, sagte Kulturdirektor Alex Hürzeler. Doch der Grosse Rat lehnte dies ab. (eva)

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