Kantonalbank
Kommission hält an Lohnobergrenze für AKB-Chefs fest

Die Kommission für Volkswirtschaft und Abgaben (VWA) hat die Lohnobergrenze für Geschäftsleitungsmitglieder der Aargauischen Kantonalbank beschlossen. Damit soll der Betrag von 600000 Franken nicht überschritten werden.

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Die Geschäftsleitungsmitglieder der AKB sollen keine Abzocker sein. (Symbolbild)

Die Geschäftsleitungsmitglieder der AKB sollen keine Abzocker sein. (Symbolbild)

Keystone

Die Kommission für Volkswirtschaft und Abgaben (VWA) hat nach zwei Sitzungen mit intensiven Diskussionen die Änderung des AKB-Gesetzes in der zweiten Beratung genehmigt. Im Mittelpunkt der Diskussionen standen der Lohn und die Vorsorgeleistungen der AKB-Geschäftsleitungsmitglieder.

Die Kommission beschliesst damit die Lohnobergrenze. Der Regierungsrat präsentierte aufgrund eines Prüfungsauftrags aus der ersten Beratung eine neue Variante für eine flexiblere Lohnbeschränkung.

Die Kommission hielt dagegen am Ergebnis der ersten Lesung des Grossen Rats fest und begrenzte das Gehalt der Geschäftsleitungsmitglieder beim doppelten Betrag eines Regierungsratsgehalts, also bei rund 600000 Franken.

Auf Antrag entschied die Kommission, die Bestimmungen zu den Vorsorgeleistungen und zu den Löhnen im Gesetz in jeweils separaten Absätzen festzulegen, um eine differenzierte Abstimmung zu ermöglichen.

Die Mitglieder der Geschäftsleitung sollen zukünftig maximal die Vorsorgeleistungen gemäss den Vorsorgeplänen des Jahres 2014 erhalten. Eine allfällige Umgehung der Lohnobergrenze über eine grosszügige Vorsorgelösung soll somit ausgeschlossen werden.