Der Zürcher Stadtrat ist mit 8,33 Prozent an der Sanierung des Kölliker Sondermülldeponie beteiligt. Nun hat der Stadtrat für das laufende Jahr 5,23 Millionen Franken bewilligt, um die Sanierung voranzutreiben.

Die Stadt Zürich beteiligte sich mit 8,33 Prozent an der ursprünglichen Gesellschaft "Konsortium Sondermülldeponie Kölliken". Ebenfalls an der Gesellschaft beteiligt sind die Kantone Aargau und Zürich sowie die Basler Chemische Industrie.

Das Konsortium war im Hinblick auf den Betrieb der Deponie gegründet worden. Ziel war es, Industrie und Gewerbe eine saubere Entsorgung von Sonderabfällen zu ermöglichen.

Die Deponie wurde von 1978 bis 1985 betrieben. Dann wurde sie aus Sicherheitsgründen geschlossen.

Seit November 2007 ist die Sanierung der Deponie im Gange. Ende Februar waren laut Mitteilung rund 75 Prozent der eingelagerten Abfälle entsorgt.

Läuft alles nach Plan, so dürfte Mitte 2015 sämtlicher Sondermüll entfernt sein. Dann folgt die Sanierung des kontaminierten Felsuntergrundes.