In der Debatte hatten Grüne und EVP kritische Fragen gestellt. Ein Antrag von Sämi Richner (EVP/Auenstein), dass die eingesetzten Verbrennungsmotoren mit einer Leistung über 100 Kilowatt mit Partikelfiltern oder mit einem gleichwertigen Abgasbehandlungssystem ausgerüstet sein müssen, wurde mit 71 : 50 abgelehnt, nachdem Baudirektor Peter C. Beyeler deutlich gemacht hatte, die Luftreinhalteverordnung müsse von den eingesetzten Maschinen und Geräten selbstverständlich eingehalten werden.

Bei der Vorlage geht es um folgendes: Die Firma Fischer Kies + Beton AG baut in Staffelbach im Gebiet «Stolten/Unterhüsli» seit 1962 Kies ab. Daneben betreibt sie eine Recyclinganlage für Bauabfälle. Für die bestehenden und geplanten Betriebsanlagen sollen nun differenzierte Gewerbezonen eingerichtet werden, wie Kommissionspräsident Martin Keller (SVP/Obersiggenthal) darlegte.

Die Teiländerung der Nutzungsplanung vergrössert das Siedlungsgebiet in Staffelbach um 5,51 Hektaren und reduziert die Fruchtfolgeflächen um 2,44 Hektaren. Allerdings kann laut Keller eine heute bereits teilweise rekultivierte Fläche von 6,4 Hektaren untere Umständen den Fruchtfolgeflächen zugewiesen werden. (mku)