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Kein neuer Aargauer Standort: Amag zügelt Konzernsitz und 900 Arbeitsplätze nach Cham

So soll die neue Überbauung «Helix» in Cham aussehen. (Visualisierung)

So soll die neue Überbauung «Helix» in Cham aussehen. (Visualisierung)

Die Amag hat Cham als neuen Standort für ihren Konzernsitz ausgewählt. Rund 900 Mitarbeiter der heutigen Standorte, darunter Baden-Dättwil und Schinznach-Bad, sollen bis Ende 2019 in die Bürogebäude im Kanton Zug ziehen.

Die Amag hat sich für einen neuen Hauptsitz-Standort entschieden: Der Schweizer Autohändler und -importeur wird im dritten Quartal 2019 nach Cham im Kanton Zug ziehen. Das teilte der Konzern am Mittwoch mit. 

In unmittelbarer Nähe der Amag in Zug sollen vier geplante Gebäude mit 23'000 Quadratmetern Platz für die rund 900 Personen schaffen, die dereinst am neuen Standort in Cham arbeiten werden. Die Überbauung «Helix» soll in zwei Etappen realisiert werden. Die Bürogebäude der ersten Bauetappe will die Amag langfristig mieten. 

Unterzeichnung des Mietvertrags: von links: François Bernath (Alfred Müller AG), Christoph Müller (Verwaltungsratspräsident Alfred Müller AG), Morten Hannesbo (CEO Amag), Valentin Müller (Leiter Amag Immobilien).

Unterzeichnung des Mietvertrags: von links: François Bernath (Alfred Müller AG), Christoph Müller (Verwaltungsratspräsident Alfred Müller AG), Morten Hannesbo (CEO Amag), Valentin Müller (Leiter Amag Immobilien).

Ein Grossteil der Mitarbeiter der Amag-Abteilungen Import und Leasing sowie der Zentralverwaltung und den Supportbereichen der heutigen Standorte Schinznach-Bad, Buchs ZH, Baden-Dättwil und Zürich Utoquai sollen in Cham zusammenziehen.  

Nicht betroffen vom Standortwechsel seien die gesamte Teilelogistik der Import-Abteilung in Buchs ZH, die Academy in Schinznach-Bad sowie die Garagenbetriebe in Schinznach-Bad und Zürich Utoquai.

Amag verlegt Konzernsitz nach Cham

Amag verlegt Konzernsitz nach Cham

Das sagen der Aargauer Wirtschaftsdirektor Urs Hofmann und Amag-Mediensprecher Dino Graf.

Aargau galt als möglicher Standort

Auf der Suche nach einem Standort konzentrierte sich Amag auf drei Standorte in der «Greater Zurich Area»: Im Gespräch waren Cham, Dübendorf und mit Birrfeld auch ein Aargauer Aspirant. An allen drei Orten besitzt die Amag bereits Immobilien.

Schinznachs Gemeindeammann Oliver Gerlinger sagte im Februar über einen möglichen Amag-Wegzug zur az: "Das wäre ein herber Verlust für uns." (fei)

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