Vandalismus

Kaum hat der Wahlkampf begonnen, liegen die ersten Plakate flach

Keine 48 Stunden stand das Plakat in Küttigen.

Keine 48 Stunden stand das Plakat in Küttigen.

Seit Sonntag dürfen die Parteien Wahlplakate aufhängen. Und schon liegen die ersten am Boden.

Maximal acht Wochen lang dürfen die Parteien mit Blick auf Grossrats- und Regierungsratswahlen für ihre über 1000 Kandidatinnen und Kandidaten werben. Die ersten hängten ihre Plakate schon in der Nacht auf Sonntag auf.

Die az schaute am Sonntag Teams der vier grössten Parteien beim Plakatieren über die Schultern. Dabei entstand auch das Bild von SVP-Grossrat Daniel Wehrli, das ihn in Küttigen beim Montieren eines Plakats zeigt (s. Bilstrecke). Darauf waren nebst ihm vier weitere wiederkandidierende Grossräte abgebildet.

Im az-Artikel wollte Susanne Voser (Gemeindeammann Neuenhof und Grossratskandidatin CVP), die schon oft plakatiert hat, das Beschädigen von Plakaten nicht dramatisieren. Vandalismus an Plakaten ist laut SP-Co-Fraktionschef Dieter Egli (SP) gar rückläufig.

SVP-Plakate im Visier?

Daniel Wehrli dagegen sagte, er habe den Eindruck, dass SVP-Plakate oft gezielt beschädigt werden. Er hoffe aber auf einen fairen Wahlkampf und dass alle gegenseitig ihre Plakate respektieren.

Nun wurde genau das Plakat, das am Montag in der az abgebildet war, schon kurz darauf mutwillig zerstört, wie das Bild rechts zeigt. Die mehrfach zerbrochene Holzhalterung zeigt: Da hat jemand bewusst und mit Kraft das Plakat ruiniert. Entsprechend enttäuscht zeigte sich Wehrli am Dienstag in der Sitzung des Grossen Rates.

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