Kriminalität
Kapo warnt mit Push-Nachrichten und über Facebook vor Einbrechern

Die Aargauer Kantonspolizei macht den Einbrechern das Leben noch schwerer. Mit Hilfe der sozialen Medien will sie die Bevölkerung künftig gezielt auf erkennbare Einbruchserien oder besondere Tatvorgehen sensibilisieren.

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Via die sozialen Medien will die Kantonspolizei die Bevölkerung auf Einbruchserien aufmerksam machen.

Via die sozialen Medien will die Kantonspolizei die Bevölkerung auf Einbruchserien aufmerksam machen.

Keystone

Die Kantonspolizei will künftig die Aargauer noch besser über begangene Straftaten oder Einbruchserien informieren. Möglich macht dies die Prognosesoftware "Precobs". Dieses System wird nun seit einem halben Jahr von der Aargauer Kantonspolizei getestet. Jetzt werde die Testphase um weitere sechs Monate verlängert, sagte Polizeisprecher Roland Pfister am Donnerstag auf Anfrage.

Ursprünglich war vorgesehen, dass Ende Mai über die definitive Einführung von "Precobs" entschieden wird. Man brauche mehr Zeit für eine vertiefte Analyse und für eine bessere Entscheidungsgrundlage, sagte Samuel Helbling, Sprecher des aargauischen Departements Volkswirtschaft und Inneres, zur Verlängerung des Testphase.

Die Polizei will die Erkenntnisse aus der laufend analysierten Lage der Kriminalitätsentwicklung noch schneller und direkter verbreiten. Serienstraftaten oder Tatvorgehensweisen sollen bekannt gemacht werden, um die Bevölkerung zu sensibilisieren.

Für ihre Warnhinweise nutzt die Aargauer Polizei die ganze Bandbreite der sozialen Medien. Warnhinweise werden beispielsweise als Push-Nachricht über eine 2014 lancierte und nun verbesserte App an Smartphone-Besitzer verschickt. Dazu werden Warn- und Präventionshinweise via Facebook und auf der Webseite der Kantonspolizei publiziert.

Die vielen verschiedenen lokalen Aargauer Medien werden künftig gezielt mit Warninformationen über Hinweise oder Erkenntnisse in ihren Regionen beliefert. Bei der Verbrechensbekämpfung sei die Polizei stark auf die Mithilfe der Bevölkerung angewiesen, sagte Pfister.

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