Nicht wie KSA
Kantonsspital Baden rechnet für 2014 mit einem Millionengewinn

Das Kantonsspital Aarau rechnet für 2014 mit einem Millionenverlust – anders das Kantonsspital Baden. Es geht von einem Gewinn im zweistelliger Millionenhöhe aus. Hingegen müssen beide grosse Investitionen schultern.

Daniel Vizentini
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Anders als im Kantonsspital Aarau sind die Finanzen des Kantonsspital Baden kein Fall für die Notfallstation. Zurücklehnen könne man sich aber dennoch nicht, sagt Mediensprecher Marco Bellafiore.

Anders als im Kantonsspital Aarau sind die Finanzen des Kantonsspital Baden kein Fall für die Notfallstation. Zurücklehnen könne man sich aber dennoch nicht, sagt Mediensprecher Marco Bellafiore.

Während das Kantonsspital Aarau (KSA) für das Jahr 2014 mit einem Verlust von 18 Millionen Franken rechnet, sieht die Lage im Kantonsspital Baden (KSB) besser aus. «Wir werden wieder Gewinn machen», sagt KSB-Mediensprecher Marco Bellafiore, «etwa in derselben Höhe wie ein Jahr zuvor – ein zweistelliger Millionenbetrag». 24,7 Millionen Franken konnte das KSB 2013 als Jahresgewinn ausweisen. 2012 waren es sogar 25,9 Millionen Franken.

Jahresergebnis in Schweizer Franken


(Quelle: Jahresberichte KSA und KSB)

Obwohl die Situation des KSB im Vergleich zum KSA besser aussieht, warnt Bellafiore vor voreiligen Schlüssen: «Das ist überhaupt kein Grund, zurückzulehnen», sagt er. Wie in Aarau lägen auch in Baden grössere Investitionen bevor, etwa ein Spitalneubau und ein Anbau an das bisherige Spital. «Mit der Einführung der neuen diagnosebezogenen Fallpauschalen müssen wir alle Investitionen alleine tätigen, ohne Zustupf des Kantons», sagt er.

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