Baden

Kantonsspital Baden freut sich über mehr Patienten

Das Kantonsspital Baden (KSB) weist ein solides Geschäftsjahr aus

Das Kantonsspital Baden (KSB) weist ein solides Geschäftsjahr aus

Mit 2050 Angestellten ist das Kantonsspital Baden ein grosser Arbeitgeber. Auch die Patientenzahlen nehmen laufend zu: 82 382 ambulante Patienten wurden verzeichnet. Das Spital erarbeitete sich einen Gewinn von 24,7 Millionen Franken.

Die einen sind krank, die anderen freuts: In einer Mitteilung über das Geschäftsjahr schreibt das Kantonsspital Baden (KSB) von einer «erfreulichen Entwicklung der Patientenzahlen».

Das KSB hatte 2013 einiges zu tun. Im ambulanten Bereich nahmen die Behandlungen um 8,8 Prozent zu. Ob Schnupfen oder Krebsbehandlung: Insgesamt wurden 82 382 ambulante Patienten verzeichnet. Dazu kamen 18 568 stationäre Patienten, das sind 162 mehr als im Vorjahr. Dies zeigt der heute Donnerstagmorgen veröffentlichte Jahresbericht des Spitals. Das Kantonsspital ist auch ein wichtiger Arbeitgeber: 2050 Menschen sind dort angestellt.

1,3 Millionen Franken für die Kantonskasse

Mit 24,7 Millionen Franken Gewinn sei man auf Kurs, heisst es in der Mitteilung. Werden jedoch die fiktiven sogenannten «kalkulatorischen Zinsen» abgezogen, resultiert ein betriebswirtschaftlicher Verlust von 7,6 Millionen Franken. Der Kanton Aargau als Eigentümer des Badener Kantonsspitals erhält nun eine Dividende von 1,3 Millionen Franken.

Rund 20,7 Millionen Franken des Gewinns stellt das KSB für zukünftige Gebäudeinvestitionen zurück. Aktuell geschieht der Aushub für ein neues Parkhaus, wo 542 Fahrzeuge Platz haben sollen. Das Parkhaus entsteht dort, wo vorher schon rund 120 oberirdische Parkplätze standen. Bis Juni ist die Wäscherei fertig saniert. Ein nächstes Projekt ist das neue Kubus-Gebäude. Zwei ambulante OP-Räume, eine Strahlentherapie, die ambulante Onkologie und ein Dialyse-Bereich sind dort geplant. Der Baubeginn ist noch diesen Sommer vorgesehen.

Der Spital-CEO ist zufrieden

«Wir sind zufrieden mit dem Ergebnis. Für uns steht im Vordergrund, dass wir unsere Anlagen selber finanzieren können, so wie es das neue Krankenversicherungsgesetz verlangt. Diese Vorgabe erfüllen wir», sagt Dieter Keusch, CEO des Badener Kantonsspitals, auf Anfrage der az. Er freut sich über den ansehnlichen Gewinn. Erfreulich sei auch die Steigerung der zusatzversicherten Patienten von 19,9 Prozent auf 20,3 Prozent, heisst es in der Mitteilung weiter.

Von den 18 568 stationären Patienten kamen 17 662 Patienten aus dem Kanton Aargau, wovon 11 599 aus dem Bezirk Baden stammten. Aus den übrigen Kantonen wurden 781 Patienten verzeichnet, 125 Patienten kamen aus dem Ausland ins Badener Kantonsspital.

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