Aargau
Kantonsangestellte telefonieren ab 2017 mit neuster Technologie

Die kantonale Verwaltung wagt den Schritt in ein neues Technologie-Zeitalter. Die heute über 130 Telefonzentralen werden durch ein zentrales Netzwerk ersetzt. Der Kredit von 10,7 Mio.Franken wurde von der Grossratskommission gutgeheissen.

Aline Wüst
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Ab 2017 wird auf der kantonalen Verwaltung mit neuer Technologie telefoniert.

Ab 2017 wird auf der kantonalen Verwaltung mit neuer Technologie telefoniert.

bz

Jetzt hält auch auf der kantonalen Verwaltung die neuste Technologie Einzug. Eine zeitgemässe IP-Telefon-Lösung soll die heute über 130 Telefonzentralen mit ihren über 7000 Anschlüssen ersetzt.

Anders als bei der klassischen Telefonie werden bei der IP-Telefonie alle Gespräche mit einem zentralen System über das bestehende Informatiknetz abgewickelt.

Kostet wird diese Umrüstung 10,7 Millionen Franken. Die Grossratskommission für allgemeine Verwaltung hat den Kredit einstimmig gutgeheissen.

Sicherheit ist gewährleistet

«Die Kommissions-Mitglieder hat die Umstellung eingehend diskutiert», heisst es in der entsprechenden Medienmitteilung.

Ausschlaggebend für die Umrüstung waren die Möglichkeiten der modernen Technologie und die Gewährleistung der Sicherheitsanforderungen, so die Kommission für allgemeine Verwaltung.

Die IP-Telefonie-Lösung soll bis Ende 2017 7 schrittweise eingeführt werden. Damit die vielen Möglichkeiten der IP-Telefonie dann auch genutzt werden können, sei eine rechtzeitige und umfängliche Schulung der Mitarbeitenden nötig.

Die kantonale Notrufzentrale ist von der Umstellung nicht betroffen.

Der Grosse Rat wird noch im März über den Millionenkredit entscheiden.

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