Strassen

Kanton will Bauprojekte trotz Corona nach Plan realisieren

Der Kanton hält an Strassen-Grossprojekten wie der Ostumfahrung Bad Zurzach trotz Corona-Krise fest.

Der Kanton hält an Strassen-Grossprojekten wie der Ostumfahrung Bad Zurzach trotz Corona-Krise fest.

Der Kanton plant, in diesem Jahr 260 Millionen Franken für die Strasseninfrastruktur auszugeben. Das hat das Baudepartement Anfang Jahr mitgeteilt. Und daran will man trotz Corona-Krise möglichst festhalten.

«Bund und Kantone sind in der jetzigen schwierigen Phase gefordert, die Wirtschaft zu unterstützen», sagt Baudirektor Stephan Attiger. Massnahmen für direkt betroffen Branchen seien in Ausarbeitung, es sei wichtig, dass die indirekt betroffenen Branchen ihre Aufträge wie geplant ausführen können.

«Eine Reduktion der Investitionen durch die öffentliche Hand wäre das falsche Zeichen», betont Attiger. «Es ist deshalb unser Ziel, die Planung und Realisierung der kantonalen Bauprojekte möglichst ohne zeitliche Verzögerungen vorwärtszutreiben – das gelte sowohl im Strassenbau als zum Beispiel auch bei Hochwasserschutzprojekten. Damit könne der Kanton Planungsbüros, Baufirmen und weitere beteiligte Unternehmen unterstützen und ihnen helfen, die jetzige Krisenzeit zu überbrücken.

Dasselbe gelte für den Strassenunterhalt. Sollten sich Corona-bedingt Verzögerungen abzeichnen, würde die Situation im Einzelfall mit den beteiligten Unternehmen analysiert und das weitere Vorgehen festgelegt, so der kantonale Baudirektor. Selbstverständlich halte man dabei alle Vorgaben des Bundes ein.

Das kantonale Baudepartement hat ständig etwa 750 Projekte in Arbeit. Im laufenden Jahr wurden oder werden drei neue Grossbauvorhaben sowie 62 mittlere und kleinere Bau- und Sanierungsprojekte in Angriff genommen. Bei den Grossprojekten handelt es sich um die Ostumfahrung Bad Zurzach, die Sanierungsarbeiten der Angliker-/Nutzenbachstrasse in Villmergen und Wohlen sowie die Umfahrung Mellingen. (nro)

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