Die Polizei Basel-Landschaft verfügt seit Montag, 3. Februar 2014, erstmals über acht Mitarbeitende in der neuen Organisationseinheit «Polizeiliche Sicherheitsassistenz» (PSiA).

Die Sicherheitsassistenten verrichten ihren Dienst uniformiert und bewaffnet. Sie werden unter anderem bei Tätigkeiten wie Gefangenentransporte, Überwachungen von Gerichtsverhandlungen, betreibungsamtliche Vorführungen und der Zustellungen von Gerichtsdokumenten eingesetzt. Daneben unterstützen sie die Polizei Basel-Landschaft im sicherheits- und verkehrspolizeilichen Bereich, sowie im Ordnungsdienst.

Die acht Polizeiassistenten, zwei Frauen und sechs Männer, haben eine fünfmonatige Grundausbildung im Ausbildungszentrum Ittigen der Kantonspolizei Bern absolviert. Dazu kam während sieben Wochen eine korpsspezifische Ausbildung bei der Polizei Basel-Landschaft.

Aargau will richtige Polizisten

„Der Einsatz solcher Polizeiassistenten ist im Aargau zur Zeit kein Thema", sagt Bernhard Graser, Mediensprecher der Kantonspolizei Aargau. Das kantonale Polizeigesetz verlangt, dass bis Anfangs 2017 auf 700 Einwohner ein Polizist kommt.

«Momentan zählen wir ein Polizist auf 710 Einwohner», sagt Graser und er ergänzt: «Das Ziel wollen wir mit dem ordentlichen Aufwuchs erreichen.» Die Kantonspolizei Aargau besteht aus 604 Polizistinnen und Polizisten. Dazu kommen noch Zivilangestellte, die in der Regel administrative Aufgaben haben. Neben der Kantonspolizei sorgen im Kanton auch die 17 Regionalpolizeien für Sicherheit.

«In den Regionalpolizeien sind 288 Polizistinnen und Polizisten sowie 45 Zivilangestellte tätig», sagt René Lippuner, Präsident des VAG und Chef der Regionalpolizei Zurzibiet.