Biolandwirtschaft

Kanton Aargau unterstützt Ausbau des Forschungsinstituts FiBL

Das Geld soll den Forschungsstandort im internationalen Wettbewerb stärken

Das Geld soll den Forschungsstandort im internationalen Wettbewerb stärken

Der Kanton Aargau unterstützt den Ausbau des Forschungsinstituts für biologischen Landbau (FiBL) in Frick mit elf Millionen Franken. Das Geld soll den Forschungsstandort im internationalen Wettbewerb stärken.

Der Regierungsrat bewilligte den Millionenbeitrag zu Lasten des kantonalen Swisslos-Fonds, wie die Aargauer Staatskanzlei am Montag mitteilte. Das FiBL plant für 24, 5 Millionen einen Forschungscampus.

Vorgesehen sind neue Büros und Labors, ein Gewächshaus, eine moderne Konferenzinfrastruktur sowie der Bau eines Multifunktions-Experimental-Stalls. Zum Ausbau gehört auch der Erwerb des Gutsbetriebes.

Mit der Stärkung des FiBL als Kompetenz- und Forschungszentrum wird die Wissensbeschaffung für die globale Agronomie gemäss Regierungsrat intensiviert. Es entstünden über 100 neue Arbeitsstellen und die lokale Wertschöpfung erhöhe von 10 auf mehr als 20 Millionen Franken pro Jahr.

Als Think Tank und Zukunftslabor gestalte das FiBL den gesellschaftlichen Megatrend "Nachhaltigkeit" aktiv mit, hält der Regierungsrat fest. Cleantech, gesunde Ernährung, neue Formen der Landwirtschaft wie "Urban Agriculture" und die solidarische Landwirtschaft seien Themen der Zukunft, welche die breite Bevölkerung bewegten.

Mit dem über drei Jahre tranchierten Beitrag von 11 Millionen Franken setzte der Kanton einen "Meilenstein in der Entwicklung der nachhaltig produzierenden Landwirtschaft im Aargau".

Weltweite Ausstrahlung

Das Forschungszentrum für biologischen Landbau ist ein Wissenschaftszentrum mit strategischer Bedeutung im Forschungskonzept des Bundesamts für Landwirtschaft (BLW). Das FiBL geniesst eine weltweite Ausstrahlung.

In der Schweiz beschäftigt die gemeinnützige Stiftung 150 wissenschaftliche und technische Mitarbeitende und bietet jährlich bis 80 akademische Aus- und Weiterbildungsplätze an. Derzeit laufen 300 Projekte in der Schweiz, der EU und in Entwicklungs- und Schwellenländern. Zwei weitere Standorte des FiBL befinden sich in Österreich und Deutschland.

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