Schülerprotest in Aarau
Juso-Politikerin Ariane Müller: «Wir schreiben Geschichte»

Rund 120 Aargauer Schülerinnen und Schüler trafen sich am Mittwoch auf dem Bahnhofplatz in Aarau und demonstrierten gegen den Bildungsabbau.

Nicola Imfeld
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Impressionen der Schülerdemonstration auf dem Bahnhofplatz in Aarau.
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Schülerdemonstration in Aarau
Impressionen der Schülerdemonstration auf dem Bahnhofplatz in Aarau.
Impressionen der Schülerdemonstration auf dem Bahnhofplatz in Aarau.
Impressionen der Schülerdemonstration auf dem Bahnhofplatz in Aarau.
Impressionen der Schülerdemonstration auf dem Bahnhofplatz in Aarau.
Impressionen der Schülerdemonstration auf dem Bahnhofplatz in Aarau.
Impressionen der Schülerdemonstration auf dem Bahnhofplatz in Aarau.
Impressionen der Schülerdemonstration auf dem Bahnhofplatz in Aarau.
Impressionen der Schülerdemonstration auf dem Bahnhofplatz in Aarau.
Impressionen der Schülerdemonstration auf dem Bahnhofplatz in Aarau.
Impressionen der Schülerdemonstration auf dem Bahnhofplatz in Aarau.
Impressionen der Schülerdemonstration auf dem Bahnhofplatz in Aarau.
Impressionen der Schülerdemonstration auf dem Bahnhofplatz in Aarau.
Impressionen der Schülerdemonstration auf dem Bahnhofplatz in Aarau.
Impressionen der Schülerdemonstration auf dem Bahnhofplatz in Aarau.

Impressionen der Schülerdemonstration auf dem Bahnhofplatz in Aarau.

SEVERIN BIGLER

Auf dem Bahnhofplatz in Aarau haben sich am Mittwochnachmittag rund 120 Schülerinnen und Schüler eingefunden, um gemeinsam gegen den Bildungsabbau zu demonstrieren. Die Organisatorin Tiziana Nauer, Schülerin an der Kantonsschule Wohlen, begrüsste die Anwesenden um kurz nach 13.15 Uhr. Sie sagte, man wolle ein Zeichen für ihre Kollegen in Luzern und der restlichen Schweiz setzen, die ebenfalls unter dem Sparhammer zu leiden hätten.

Gleichzeitig und kurz nach der Kundgebung in Aarau fanden auch Demonstrationen in anderen Schweizer Städten statt. Das Motto "KeLoscht" wurde im Luzerner Dialekt für sämtliche Kundgebungen ausgewählt, weil die Mittelschüler aus Luzern die Idee zur Schüler-Demo hatten.

Zusammen mit den anderen Städten sei es die «grösste Schülerdemonstration, welche die Schweiz je gesehen hat», sagte die Aargauer Juso-Politikerin Ariane Müller. Sie hielt eine lange Rede und kritisierte darin die bürgerlichen Parteien, allen voran die SVP. "Diesen Sparschweinen" müsse man den Riegel vorschieben, sagte sie.

Mehrere hundert Schülerinnen und Schüler haben sich in Basel versammelt. #KeLoscht – Schweizer Schüler gehen auf die Strasse, auch in Basel demonstrierten etwa 80 SchülerInnen gegen den schweizweiten Bildungsabbau Mit Transparenten und Sprüchen zogen die SchülerInnen vom Barfüsserplatz durch die Freie Strasse zum Marktplatz, wo Anna Holm und Adil Koller (Präsident der Baselbieter SP) kurze Reden hielten. Danach löste sich die Demo auf.
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Mehrere hundert Schülerinnen und Schüler haben sich in Zürich versammelt. Schueler demonstrieren gegen die Spar- und Abbaumassnahmen in der Bildung, aufgenommen am Mittwoch 5. April 2017 in Zuerich. (KEYSTONE/Ennio Leanza)
Schülerdemo Aarau Aargauer Schülerinnen und Schüler demonstrieren auf dem Bahnhofplatz Aarau gegen Bildungsabbau, am Mittwoch, 5. April 2017.
Mehrere hundert Schülerinnen und Schüler haben sich in Luzern versammelt. Schueler demonstrieren gegen den Bildungsabbau am Mittwoch, 5. April 2017, in Luzern. In verschiedenen Schweizer Staedten kommt es am 5. April 2017 zu Kundgebungen. (KEYSTONE/Alexandra Wey)
Mehrere hundert Schülerinnen und Schüler haben sich in Luzern versammelt. Schueler demonstrieren gegen den Bildungsabbau am Mittwoch, 5. April 2017, in Luzern. In verschiedenen Schweizer Staedten kommt es am 5. April 2017 zu Kundgebungen. (KEYSTONE/Alexandra Wey)
Mehrere hundert Schülerinnen und Schüler haben sich in Luzern versammelt. #KeLoscht – Schweizer Schüler gehen auf die Strasse, auch in Basel demonstrierten etwa 80 SchülerInnen gegen den schweizweiten Bildungsabbau Mit Transparenten und Sprüchen zogen die SchülerInnen vom Barfüsserplatz durch die Freie Strasse zum Marktplatz, wo Anna Holm und Adil Koller (Präsident der Baselbieter SP) kurze Reden hielten. Danach löste sich die Demo auf.
Schülerprotest in Aarau
Sie demonstrieren gegen Abbau im Bildungsbereich.
Luzern ist Hauptort der Proteste, die auch in Aarau, Zürich, Genf und Basel stattfinden.
In Aarau haben sich rund 100 Schülerinnen und Schüler versammelt.
Um 13.15 Uhr ging es los.
Bilder des Protests in Aarau.
Bilder des Protests in Aarau.
Bilder des Protests in Aarau.
Bilder des Protests in Aarau.

Mehrere hundert Schülerinnen und Schüler haben sich in Basel versammelt. #KeLoscht – Schweizer Schüler gehen auf die Strasse, auch in Basel demonstrierten etwa 80 SchülerInnen gegen den schweizweiten Bildungsabbau Mit Transparenten und Sprüchen zogen die SchülerInnen vom Barfüsserplatz durch die Freie Strasse zum Marktplatz, wo Anna Holm und Adil Koller (Präsident der Baselbieter SP) kurze Reden hielten. Danach löste sich die Demo auf.

Kenneth Nars

Nach Müller trat der Poetry-Slam-Künstler Jeremy Chavez-Garcia von der Kantonsschule Wohlen auf. In seinem Gedicht kritisierte er ebenfalls die bürgerlichen Parteien. Er schloss seine Aufführung mit dem Satz, dass das Wort "Ausbildung" zu 70 Prozent aus "Bildung" bestehe. Wenn man diese 70 Prozent nun wegstreiche, bleibe für das Wort "Ausbildung" nur noch das "Aus" übrig.

Nach 45 Minuten ging der Anlass mit Sprechchören zu Ende. Auch die Juso-Präsidentin des Kantons Aargau, Mia Gujer, war vor Ort. Sie zeigte sich nach der Veranstaltung zufrieden: "Es ist schön, dass diese Demonstration von den Direktbetroffenen, also den Schülerinnen, organisiert wurde. Dies zeigt den Politikern, dass man nicht einfach willkürlich bei der Bildung sparen kann.»

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