Interaktiv

Jüngere Aargauer Geschichte ab 1945 wird multimedial präsentiert

Als die Autobahn vor 50 Jahren eröffnet wurde, feierten die Kölliker und sie waren begeistert und dankbar.

Als die Autobahn vor 50 Jahren eröffnet wurde, feierten die Kölliker und sie waren begeistert und dankbar.

Für eine neue Publikation zur Geschichte des Aargaus von 1945 bis in die Gegenwart hat der Regierungsrat einen Beitrag von 1,6 Millionen Franken gesprochen.

Die Historische Gesellschaft des Kantons Aargau plant eine neue Publikation über die Geschichte des Kantons Aargau vom Zweiten Weltkrieg bis in die Gegenwart. Das neue Geschichtswerk soll nicht nur in traditioneller Buchform erscheinen, sondern über digitale Medien vielfältige Einblicke in die jüngste Vergangenheit des Kantons ermöglichen. Der Regierungsrat hat für das Projekt einen Beitrag von 1,6 Millionen Franken aus dem Swisslos-Fonds gesprochen.

Über die Geschichte des Kantons Aargau liegt eine dreibändige, umfassende Übersichtsdarstellung vor. Das Erscheinungsdatum des dritten Bandes, behandelt die Zeit bis 1953.

Breites Publikum ansprechen

Eine Darstellung über die jüngste Vergangenheit, die sich auf aktuelle Forschungsergebnisse stützt, fehlt bis jetzt. Die Historische Gesellschaft des Kantons Aargau will diese Lücke nun mit einem vierten Band der Kantonsgeschichte schliessen. Die neue Publikation wird von einem Team ausgewiesener Historikerinnen und Historiker verfasst.

Der vierte Band der Kantonsgeschichte wird auf die Entwicklung des Kantons Aargau seit 1945 fokussieren. Stichworte dazu sind Landschafts- und Siedlungswandel, das Wirtschaftswachstum und der damit verbundene Wohlstand, der technologische Fortschritt, die Bevölkerungsentwicklung, soziale und kulturelle Umbrüche, Migrationsbewegungen, die zunehmende Mobilität und die Globalisierung.

Zudem soll eine aktualisierte Neuauflage der 1991 erschienenen «Geschichte des Aargaus» gemäss aktuellem Stand des Wissens und heutiger Anforderungen der Gestaltung und Präsentation herausgegeben werden.

Die Publikation im Internet macht es möglich, dass das Geschichtswerk interaktiv vermittelt werden kann und die Inhalte zukünftig erweitert und fortgeschrieben werden können. Zugleich lassen sich unterschiedliche Zielgruppen ansprechen, vom an Zeitgeschichte und am Aargau interessierten Laien bis zu wissenschaftlich arbeitenden Forscherinnen und Forscher.

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