Patientenschutz

Jetzt ist es offiziell: Aargauer Ex-Regierungsrätin Susanne Hochuli wird Patientenschutz-Präsidentin

Hochuli wurde an der 36. Generalversammlung des SPO-Gönnervereins vom Mittwoch in Bern einstimmig gewählt.

Hochuli wurde an der 36. Generalversammlung des SPO-Gönnervereins vom Mittwoch in Bern einstimmig gewählt.

Die frühere Aargauer Regierungsrätin Susanne Hochuli wird neue Präsidentin der Schweizerischen Stiftung SPO Patientenschutz. Sie folgt auf Margrit Kessler, die Ende 2017 zurücktritt.

Hochuli wurde an der 36. Generalversammlung des SPO-Gönnervereins vom Mittwoch in Bern einstimmig gewählt. Hochuli erfülle das Anforderungsprofil in idealer Weise, sagte Margrit Kessler gemäss einer Mitteilung des SPO-Gönnervereins. Als frühere Vorsteherin des Aargauer Gesundheitsdepartements kenne sie Materie, Mechanismen und Tücken sowohl des Gesundheitswesens als auch der Politik bestens.

Hochuli, sagte, dass Patientenrechte immer wichtiger würden, je mehr im Gesundheitsbereich gespart werden muss. Dabei gehe es aber nicht um einen bevormundenden Schutz von Patientinnen und Patienten, sondern um die Förderung ihrer Gesundheitskompetenz.

Die 68-jährige Margrit Kessler stand insgesamt 21 Jahre im Dienste der SPO, 18 Jahre davon als Präsidentin. Zwischen 2011 und 2015 sass sie im Nationalrat, wo sie ihre Anliegen direkt einbringen konnte.

Bereits Mitte April berichtete der «SonntagsBlick», dass sich Hochuli gemäss Insidern als Kronfavoritin für den Posten herauskristallisiert. Darauf angesprochen, sagte sie damals der Zeitung: «Das wäre eine spannende Aufgabe.» Noch sei aber nichts spruchreif oder entschieden. (sda/luk)

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