Wahlen 2015
Iréne Kälin: «Mein Engagement kam Grünen zugut»

Sie habe ein Stück weit erwartet, dass es ihr nicht reichen werde, sagt die grüne Spitzenkandidatin Irène Kälin, die von Parteikollege Jonas Fricker überholt worden ist.

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Irène Kälin, Ständeratskandidatin der Grünen.

Irène Kälin, Ständeratskandidatin der Grünen.

Alex Spichale

Nicht von ungefähr, so Irène Kälin, stelle der grösste Bezirk Baden am meisten Nationalräte. So sei der Aargau in seiner Vielfalt relativ einseitig vertreten, aber: «Ich bin angesichts des Rechtsrutsches sehr zufrieden, dass wir unseren Sitz sichern konnten.»

Mit ihrem auch geldmässigen Engagement habe sie dazu beitragen können. «Mein Engagement kam Grünen zugut.»

Sie schaut aber bereits auf die Grossrats- und Regierungswahlen 2016. Als Co-Fraktionschefin will sie voll mitkämpfen, «dass sich eine solche Pulverisierung der rotgrünen Kräfte nicht wiederholt».

Von Susanne Hochuli habe man noch keine Rückmeldung, aber, so Kälin: «Ich hoffe stillschweigend, dass sie wieder antreten wird – trotz bürgerlichem Gegenwind». (MKU)