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Inforaum zeigt, was mit 800 Millionen Franken auf der Strecke Olten-Aarau passiert

«Infopoint Eppenberg» nennt die SBB den neu eröffneten Ausstellungsraum beim Bahnhof Schönenwerd. Quelle: ZVG

«Infopoint Eppenberg» nennt die SBB den neu eröffneten Ausstellungsraum beim Bahnhof Schönenwerd. Quelle: ZVG

Für 800 Millionen Franken wird die Strecke Olten-Aarau von 2015 bis 2020 vierspurig gemacht. Um der Bevölkerung zu erklären, wie der Ausbau genau vor sich gehen wird, hat die SBB am Freitag in Schönenwerd den «Infopoint Eppenberg» eröffnet.

Im «Infopoint Eppenberg» erfahren die Besucher, was die SBB zwischen Aarau und Olten für 800 Millionen Franken baut. Von 2015 bis 2020 soll die gesamte Strecke vierspurig befahrbar sein.

Der Inforaum wurde am Freitag in Schönenwerd eingeweiht. Das Projekt umfasst mitunter Ausbauten in der Zufahrt Olten und ein viertes, 2,5 Kilometer langes Gleis zwischen Dulliken und Däniken.

Mehr Kapazität auf «Hauptschlagader»

Herzstück des Ausbaus ist der doppelspurige, drei Kilometer lange Eppenbergtunnel. Dadurch erhöht sich die Kapazität auf der Ost-West-Achse, der «Hauptschlagader des Schweizer Bahnnetzes», wie die SBB mitteilt.

Interaktives Infozentrum beim Bahnhof

Im Zentrum des «Info Point Eppenberg» steht der interaktive Präsentationstisch. Darum herum präsentiert die SBB Modelle und Informationstafeln zu den Teilprojekten.

Der Ausstellungsraum befindet sich gleich beim Bahnhof Schönenwerd an der Bahnhofstrasse

13 in einer ehemaligen Halle der Schuhfabrik Bally. Vom 29. April bis 28. Mai ist er montags bis freitags von 15 bis 19 Uhr geöffnet und samstags von 10 bis 14 Uhr.

Zusätzlich zum Inforaum in Schönenwerd liegen die Pläne des Vierspurausbaus im Rahmen des Plangenehmigungsverfahrens vom 29. April bis 28. Mai in Olten, Däniken, Dulliken, Gretzenbach, Schönenwerd, Eppenberg-Wöschnau und Aarau öffentlich auf.

5,4 Milliarden bis 2025

Der Vierspurausbau ist Teil des Bahnausbauprogramms «Zukünftige Entwicklung der Bahninfrastruktur (ZEB)», das Ausgaben von 5,4 Milliarden Franken mit sich bringt.

Damit sollen schweizweit bis 2025 mehr als 100 Infrastruktur-Projekte realisiert werden, um die Zahl der Verbindungen und Sitzplätze zu erhöhen. (AZ)

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