Corona-Massnahmen

In Aargauer Läden gibt es vorläufig weiterhin keine Maskenpflicht

Im Westschweizer Crissier ist die Maskenpflicht auch in den Läden angekommen – nicht so im Kanton Aargau.

Im Westschweizer Crissier ist die Maskenpflicht auch in den Läden angekommen – nicht so im Kanton Aargau.

In den nachobligatorischen Schulen gilt sie ab Montag, in den Läden vorläufig weiterhin nicht: die Maskenpflicht. Ein offizieller Entscheid ist noch nicht gefallen. Aber solange das so ist, heisst das für die Konsumenten: Maske tragen beim Einkaufen ist freiwillig.

Der Bund hat den Kantonen empfohlen, in Geschäften eine Maskenpflicht einzuführen. Damit hat er ein verhaltenes Echo ausgelöst: Drei Kantone haben aktuell eine Maskenpflicht: Waadt, Jura, Genf. Andere Kantone haben sich diese Woche explizit dagegen ausgesprochen. St. Gallen etwa folgt der Empfehlung aus Bern nicht und auch die Zentralschweizer Kantone haben sich geeinigt, keine Maskenpflicht in Läden einzuführen.

Im Aargau wartet man noch zu. Die verschiedenen Corona-Massnahmen werden aktuell zusammen mit den Kantonen Solothurn und beider Basel diskutiert. Dieser Austausch finde «regelmässig» statt, so Michel Hassler, Sprecher des Departementes Gesundheit und Soziales. Die Nordwestschweizer Kantone hatten Anfang Juli gemeinsame Corona-Massnahmen für Klubs und Bars beschlossen und kündigten an, auch in Zukunft koordiniert vorzugehen. Aktuell gebe es aber keine Neuigkeiten, es gelte dasselbe wie bis anhin, also keine Maskenpflicht in Läden. Heisst: Konsumentinnen und Konsumenten entscheiden vorläufig weiterhin selber, ob sie mit oder Maske einkaufen gehen. (rka)

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