Landwirtschaft
Immer weniger Bauern, dafür mehr Schweine und Hühner

Der Aargau zählt noch 3650 Bauernhöfe, die Zahl sinkt. 10500 Personen leben von von der Landwirtschaft im Kanton. Die Zahl der Nutztiere dagegen wächst weiter. Bei 625000 Einwohnern gibt es inzwischen über eine Million Nutztiere, vor allem Hühner.

Merken
Drucken
Teilen
Im Aagrau gibt es über 750000 Hühner.

Im Aagrau gibt es über 750000 Hühner.

Die Landwirtschaft hat im Aargau eine grosse Bedeutung, auch von der Fläche her: Der Kanton ist 140389 Hektaren gross, 43 Prozent sind landwirtschaftliche Nutzflächen, 35 Prozent mit Wald bedeckt.

Seit dem Jahr 2003 sind die Nutzflächen um 100 auf 61000 Hektaren gesunken, die Fruchtfolgeflächen um 200 auf 40600 Hektaren. Im Gegenzug sind die ökologischen Ausgleichsflächen um knapp 200 auf 8920 Hektaren angestiegen. Die Direktzahlungen stiegen letztes Jahr um rund eine Million auf rund 151 Millionen Franken. Im Mittel gibt es für jeden Bauernhof 50000 Franken. Von den 15 Kategorien für Direktzahlungen machen die Flächenbeiträge mit über 76 Millionen die grösste Summe aus.

Wie der Boden von Bauern genutzt wird

Wie der Boden von Bauern genutzt wird

AZ

Bei den Beschäftigten sank die Zahl von 12800 auf 10500, bei den Vollzeitjobs von 5700 auf 4200 Bäuerinnen und Bauern, bei den Bauernhöfen von 4265 auf 3650 Betriebe.

Die Nutztiere sind in den letzten 10 Jahren zahlenmässig stark gewachsen, auf 755200 Stück Geflügel, 102700 Schweine, 23100 Schafe und 5100 Pferde. Leicht rückläufig war nur die Zahl des Rindviehs, präzis von 93000 auf 88500 Stück, darin inbegriffen sind die 35200 Kühe der Aargauer Bauern. (Lü.)