Arbeitslosigkeit im Aargau

Im Mai gab es im Aargau 450 Arbeitslose weniger - 31 Betriebe beantragten Kurzarbeit

Ein RAV-Mitarbeiter berät einen jungen Arbeitslosen

Ein RAV-Mitarbeiter berät einen jungen Arbeitslosen

Die Zahl der Arbeitslosen im Aargau ist im Mai um rund 450 Personen gesunken. Die Arbeitslosenquote ging von 2,9 auf 2,8 Prozent zurück. Die Zahl der offenen Stellen ging auf hohem Niveau leicht zurück.

Bei den sechs Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) im Kanton Aargau und bei der Pforte Arbeitsmarkt in Menziken waren Ende Mai 9'616 Personen arbeitslos gemeldet.

Das sind 456 Personen weniger als im Vormonat. Die Zahl der Stellensuchenden ging um 375 auf 13'559 zurück.

Ende Mai waren bei den RAV und der Pforte Arbeitsmarkt 2'014 offene Stellen gemeldet.

Das sind 30 weniger als im Vormonat. Gemäss den aktuellsten verfügbaren Angaben wurden im März dieses Jahres 207 Personen mit Wohnsitz im Kanton Aargau ausgesteuert.

Ältere Personen länger arbeitslos

Im Mai waren bei den über 50-Jährigen 2'411 Perso-nen oder 2,4 Prozent arbeitslos. Bei den 25- bis 49-Jährigen waren 5'880 Personen oder 2,9 Prozent ohne Arbeit.

Die Arbeitslosen über 50 waren im Durchschnitt 270 Tage, die 25- bis 49-Jährigen 194 und die 15- bis 24-Jährigen 128 Tage arbeitslos gemeldet.

Bei den arbeitslosen Jugendlichen ist ein deutlicher Rückgang zu verzeichnen. Bei den 15- bis 19-Jährigen sank die Zahl der Arbeitslosen um 40 auf 242 Personen.

Die Quote in dieser Altersklasse ging von 1,6 auf 1,4 Prozent zurück. Bei den 20- bis 24-Jährigen sank die Zahl um 108 auf 1'083. Die Quote in dieser Altersklasse ging von 3,8 auf 3,5 Prozent zurück.

31 Betriebe Kurzarbeit beantragt

Im Mai haben im Kanton Aargau 31 Betriebe die Einführung von Kurzarbeit beantragt. Das sind vierzehn mehr als im Vormonat und zwei weniger als im Mai des Vorjahres.

Potenziell sind in den 31 Betrieben 607 Mitarbeitende von Kurzarbeit betroffen.

Mit den Bewilligungen aus den Vormonaten könnten im Juni 1'862 Personen von Kurzarbeit betroffen sein. Die meisten Gesuche für Kurzarbeit gingen aus der Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie ein.

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