Aarau

Im März wird ein 12-stöckiges Hochhaus in die Luft gesprengt

So kannte man den Rockwell Turm (November 2012).

So kannte man den Rockwell Turm (November 2012).

Jetzt ist klar, wie das abbruchreife Hochhaus der Firma Rockwell Automation in Aarau dem Erdboden gleichgemacht wird: mit einer Ladung Sprengstoff. Denn es steht dort, wo der FC Aarau sein neues Stadion errichten will.

Von wegen «Rückbau»: Was im November noch als harmlos angekündigt wurde, kommt jetzt als wahrer Publikumsmagnet daher: Das zwölfstöckige Gebäude am Aarauer Gais-Kreisel wird laut einem Bericht des «Blick am Abend» gesprengt. Irgendwann im März soll das Beton-Stahl-Skelett auf einen Klapf in sich zusammenfallen. Wann genau, ist offen.

Architekt Urs Meyer berichtete von der geplanten Sprengung am Gesamtrapport der Stützpunktfeuerwehr Aarau. Der ehemalige Vizekommandant war dort als Gastreferent geladen.

Als mit dem Abbruch begonnen wurde – Rockwell ist letzten Herbst ausgezogen, die Sozialversicherung Gastrosocial wird ein neues Hochhaus bauen –, besuchte die Aargauer Zeitung die Baustelle. Damals wurden Schadstoffe wie Asbest und PCB entfernt. Es folgten die Fassadenverkleidung und die Fenster. Architekt Meyer schwebte noch vor, «dass Stockwerk für Stockwerk von oben abgebrochen und unten rausgetragen wird».

Der «Sprecherhof» wurde 1966 als Verwaltungsgebäude des Industrieunternehmens Sprecher & Schuh gebaut. Er steht auf dem Gelände, wo das neue Fussballstadion für die FC Aarau gebaut wird – noch, bis er im März in die Luft fliegt. (trö)

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