AZ-Jasskönig

Im Bundeshaus fehlt Thierry Burkart die Zeit zum Jassen – auf Schloss Wildegg nicht

Beim vierten Qualifikationsturnier auf Schloss Wildegg holten sich fünf Frauen und fünf Männer die letzten Finalplätze. Unter den Promi-Jassern war auch FDP-Nationalrat Thierry Burkart.

Thierry Burkart ist ein bodenständiger Politiker: Der FDP-Nationalrat war OK- Präsident beim kantonalen Schwingfest vor einer Woche – und er jasst auch sehr gern. Allerdings kommt Burkart im Bundeshaus nicht dazu, sein Hobby zu pflegen. «Das oft gehörte Klischee, dass Parlamentarier in der Wandelhalle gern einen Jass klopfen, kann ich nicht bestätigen», sagte er beim vierten Qualifikationsturnier zum az-Jasskönig auf Schloss Wildegg. «Die älteren Ratskollegen erzählen, dass sie früher oft gejasst hätten, aber heute haben wir bei all den Sitzungen und Terminen einfach keine Zeit mehr.»

Vielleicht hätte es Burkart mit mehr Training zu mehr als dem 31. Platz unter 72 Teilnehmern auf Schloss Wildegg gereicht? Damit verpasste er den Einzug ins Finalturnier, das am 26. Mai auf Schloss Hallwyl stattfindet, doch er genoss den Abend.

Schon im Final ist Albert Steimen aus Waltenschwil, er hat sich am Turnier auf Schloss Lenzburg qualifiziert. Entsprechend locker nahm er seinen 40. Platz. «Für mich zählt es dann in zwei Wochen wieder», sagte er mit einem Lachen.

Das gilt auch für Ester Stirnemann, Bruno Siegrist, Thomas Hollinger, Gisela Schallenberger, Franciska Koch, Christina Gambardelli, Kurt Stäuble, Marie-Louise Winistörfer, Peter Kern und Hansruedi Riner, die auf der Wildegg die zehn ersten Plätze belegten.

Die höchste Punktzahl in der Qualifikation weist Emilie Hug auf: Sie kam beim Turnier in Böttstein auf 3342 Zähler. Damit ist sie rein rechnerisch die Favoritin beim az-Jasskönig, doch für das Finalturnier gilt wortwörtlich: die Karten werden neu gemischt.

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