Initiative
Hund übergibt die Unterschriften für Initiative zu Feuerwerksverboten

Die Volksinitiative, die private Feuerwerke unterbinden will, ist doch noch zustande gekommen. Die 3700 Unterschriften sind heute Dienstag der Staatskanzlei übergeben worden.

Merken
Drucken
Teilen
Staatsschreiber Peter Grünenfelder nimmt die Initiative entgegen.

Staatsschreiber Peter Grünenfelder nimmt die Initiative entgegen.

Emanuel Freudiger

in Komitee aus Grossräten der Grünen, SP, CVP, GLP und EVP haben heute Morgen die Feuerwerksinititiative mit 3700 Unterschriften eingereicht (nötig wären 3000 Unterschriften). Die Initiative will die private Knallerei, die zunehmend das ganze Jahr hindurch und in den Tagen vor und nach Silvester sowie dem 1.August stattfindet, aus Lärm- und Umweltschutzgründen verbieten.

Vor allem Tiere würden stark unter dem Lärm der abgebrannten Feuerwerkskörper leiden. Nicht verbieten will die Initiative die traditionellen Feuerwerke am Nationalfeiertag, an Jugend- oder Gemeinde-Jubiläumsfesten. Offiziell unterstützte kein einziger Verband die Initiative. Daher war das Sammeln der Unterschriften nicht einfach, wie das Initiativ-Komitee meldet. (az)