Handball
HSC Suhr Aarau gewinnt belebend und souverän

Der HSC Suhr Aarau gewinnt sein Auswärtsspiel beim TV Steffisburg mit 33:24 (17:12).

Merken
Drucken
Teilen
Der HSC Suhr Aarau gewinnt sein Ausswärtsspiel.

Der HSC Suhr Aarau gewinnt sein Ausswärtsspiel.

Nur zwei Tage nach der Trennung von Cheftrainer Markus Jud brachte der HSC Suhr Aarau in Steffisburg von Beginn an eine spürbar positive, gemeinsame Energie auf den Platz und vermochte sich vor allem in der Defensive schnell zu formieren. Um Abwehrchef Martin Prachar bildete sich rasch ein regelrechtes Bollwerk, hinter welchem sich Rückhalt Martin Pramuk häufig auszuzeichnen vermochte, weil seine Vorderleute dem Gastgeber lediglich Halbchancen eingestanden.

Im Angriff powerte sich Shooter Patrick Romann unwiderstehlich Richtung Tor und liess seine Wurfgewalt ein ums andere Mal erfolgreich aufblitzen. Via 10:5 und 12:6 waren die Hausherren bereits nach 15 gespielten Minuten gezwungen, eine erste Auszeit einzuberufen.

Die Gegentore fielen aus HSC-Sicht in der Folge weiter glücklich, jedoch weiterhin aufgrund der kollektiven Abwehrarbeit nicht zahlreich, sodass das Spiel unter Kontrolle blieb. Das ungewohnt kleine Spielfeld der Sporthalle Musterplatz stellte dabei vor allem für die Flügelspieler eine grosse Herausforderung dar, wobei dies Robert Konecnik in beiden Halbzeiten sowie Joël Bräm im zweiten Durchgang mit gemeinsam sechs Torerfolgen insgesamt besser lösten als ihre Gegenüber.

Als Ljubomir Josic schön freigespielt und freigesperrt von Kreisläufer Stevan Kurbalija ungehindert zum 17:10 einschieben konnte, war die Halbzeit nur noch etwas mehr als eine Spielminute entfernt – dennoch vermochten die Steffisburger, angeführt vom agilen Spielmacher Wyttenbach, schnell auf 12:17 zu verkürzen und so das Halbzeitresultat aus ihrer Sicht noch etwas versöhnlicher zu gestalten.

Richtungswechsel nach Auszeit

Den zweiten Durchgang begannen Wyttenbach und Co. besser als das HSC-Team, das in dieser Phase zu frühe Abschlüsse nahm sowie einige unnötige Fehler machte. Die Abstimmung in der Abwehr war in Zusammenspiel mit Torhüter Martin Pramuk auch nach fünf Minuten noch nicht vollends wieder gefunden. Folgerichtig nahm HSC-Trainer Guido Frei beim Spielstand von nur noch 18:15 die frühe Auszeit, nach welcher Misha Kaufmann und seine Teamkollegen wieder konsequenter in Richtung gegnerisches Tor powerten und die Abwehrarbeit wieder kompakter und effektiver gestalten konnten.

Weil der TV Steffisburg sich in der Folge zu oft und zu viele Zeitstrafen nahm, konnte sich Suhr Aarau wieder absetzen. Via 21:16 und 27:18 steuerte das Team in Richtung erstmaliger Zehn-Tore-Führung zu, die allerdings erst in der 59. Spielminute dank des sehenswerten Unterarmwurfs von Tim Aufdenblatten gegen den Lauf der Abwehr Tatsache wurde, aber nicht mehr bis zuletzt standhielt, weil TVS-Spielmacher Wyttenbach mit seinem insgesamt zehnten Treffer noch zum 33:24-Schlussresultat aus HSC-Sicht traf.

Suhr Aarau feiert damit dank eines belebenden Auftritts einen souveränen Auswärtserfolg. Die Emotionen und Kommunikation untereinander waren spürbar – sie werden aber von Guido Frei in Zukunft wohl noch mehr eingefordert werden. Am kommenden Sonntag, 6. März 2016, erwartet das Team die Kadetten Espoirs um 17 Uhr zum Heimspiel in der Schachenhalle.