Holzpreise
Holzpreise haben sich im Aargau positiv entwickelt

Die erste Aargauer Wertholzsubmission der Saison 2013/2014 ist beendet. Die Auswertung zeigt, dass sich die Preise bei allen Baumarten positiv entwickeln. So wurden erfreulich hohe Preise erzielt.

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Förster auf dem Lagerplatz Wohlen.

Förster auf dem Lagerplatz Wohlen.

Die erste Aargauer Wertholzsubmission der Saison 2013/2014 ist beendet. Die Auswertung zeigt, dass sich die Preise bei allen Baumarten positiv entwickeln.

Wegen der warmen und nassen Wetterverhältnisse kam nur wenig Rundholz auf die fünf Lagerplätze, wie der Aargauische Waldwirtschaftsverband mitteilt..

Im Dezember 2013 wurden den Holzkäufern rund 1000 Kubikmeter schönstes Aargauer Waldholz präsentiert.

Nur geringe Mengen konnten nicht verkauft werden. Die schönen Stämme waren sehr gefragt und so konnte ein guter Durchschnittspreis von 362 Franken pro Kubikmeter erzielt werden.

Waldholz Aargau

Die Waldholz Aargau GmbH ist die Wertholzvermarktungsorganisation der Aargauer Waldeigentümer. Die gemeinsamen Wertholzsubmissionen haben im Aargau Tradition. Pro Jahr werden rund 3000 Kubikmeter Wertholz über die Waldholz Aargau vermarktet. Das Wertholz wird regional auf fünf Lagerplätzen präsentiert. Die Ausschreibung und Verrechnung erfolgt hingegen zentral auf der Geschäftsstelle in Muri. (sas)

Besonders begehrt waren Eiche und Esche, aber auch Lärche, Douglasie und Föhre erzielen gute Preise.

Ein Bergahorn erzielte das höchste Gebot mit 3287 Franken/m3. Eine Eiche mit 7,8 m3 war dagegen mit rund 9500 Franken der teuerste Stamm.

Neben diesen Filetstücken haben sich auch die durchschnittlichen Preise pro Baumart erfreulich entwickelt.

Bei der Lärche stieg der Durchschnittswert pro Kubikmeter auf 808 Franken (Vorjahr 693 Franken), bei der Eiche auf 585 Franken (531 Franken), bei der Douglasie auf 412 Franken (398 Franken) und bei der Esche auf 228 Franken (181 Franken).

Das Sorgenkind Buche hat auf sehr tiefem Niveau eine positive Preisentwicklung erfahren.

Der Durchschnittspreis hat sich von 126 Franken/m3 in diesem Frühjahr auf 147 Franken/m3 erholt.

Theo Kern, Geschäftsführer Waldholz Aargau, hält fest: «Das Problem der Buche ist aber nach wie vor noch nicht gelöst.»

Nur die allerbesten Stämme haben einen Preis von 180 Franken/m3 und mehr erzielt. Bei den weniger guten Qualitäten ist der Preis nach wie vor stark unter Druck.

Die Monate Oktober und November waren relativ feucht und die Temperaturen waren immer über null Grad.

Dadurch waren die Waldböden sehr feucht und die modernen Holzerntefahrzeuge konnten nur bedingt eingesetzt werden.

Dies führte dazu, dass mit 1000 Kubikmetern nur wenig Rundholz für die erste Submission bereitgestellt werden konnte.

Die aktuellen Verhältnisse, kalt und trocken, sind ideal fürs Holz. Theo Kern ist deshalb zuversichtlich: «Dank den idealen Wetterverhältnissen sollte einer Verdopplung der Wertholzmenge für die nächste Submission im März nichts im Wege stehen.» (sas)