Gault-Millau-Ranking

Höchster Aargauer Wirt: «Punkteverlust ist schlimmer als ganz rauszufliegen»

Bruno Lustenberger, Präsident von Gastro Aargau: «Für viele Besucher spielt aber auch das Ambiente eine nicht minder grosse Rolle»

Bruno Lustenberger, Präsident von Gastro Aargau: «Für viele Besucher spielt aber auch das Ambiente eine nicht minder grosse Rolle»

Noch 17 der 800 besten Schweizer Restaurants sind aus dem Aargau – gleich vier weniger als letztes Jahr. Der Präsident von GastroAargau, Bruno Lustenberger, findet klare Worte zu der Rangliste.

«Ein Punktverlust im Gault Millau ist das Schlimmste, was passieren kann. Dann ist es besser für das Geschäft, wenn man gar nicht erst im Ranking vertreten ist», kommentiert Lustenberger den Punkte-Verlust des "Bären", Mägenwil und der "Seerose" in Meisterschwanden. 

Beide Lokale mussten einen Punkt abgeben, sind aber noch aufgelistet. Doch gerade bei letzterm Restaurant hat Bruno Lustenberger kein Bedenken: «Die Lage der Seerose ist hervorragend, darum werden die Gäste auch weiterhin das Lokal besuchen»

Allerdings möchte er auch die vier Restaurants, welche aus dem Rating gefallen sind, nicht entmutigen: «Das Abschneiden hat verschiedene Gründe. Der Gault Millau ist eine subjektive Rangliste, man sollte diese nicht überbewerten», zudem spiele für viele Gäste auch das Ambiente eine «nicht minder grosse Rolle».

Im Vergleich zum letzten Jahr fielen das Aarauer "Einstein," das "Central" in Safenwil, das "Federal" in Zofingen und der "Gasthof Hirschen" in Lenzburg aus der Liste.

Grosses Lob für Punktegewinner

Für die zwei Restaurant «Silvio's Ampère» (Rupperswil) und das «Mürset» (Aarau), welche an Punkten zulegen konnten, findet Lustenberger lobende Worte: «Dafür gratuliere ich den Verantwortlichen. Es steckt sehr viel Arbeit dahinter und ich bin glücklich, dass sie sich das ausbezahlt hat.»

Bunt und knallig - so kocht der Koch des Jahres

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Küsnacht ZH - 10.10.16 - Der Koch des Jahres heisst Rico Zandonella vom Restaurant "Rico's" in Küsnacht. Der 55-jährige Tessiner ist bekannt für bunte und knallige Farben auf dem Teller. Auch bei der Gestaltung des Restaurants setzt er ganz auf sein farbenfrohes Konzept.

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