Markus Dieth

Höchster Aargauer tritt ab: «Die Bevölkerung braucht jetzt Vertrauen»

Markus Dieth: «In der Demokratie steht niemandem das Recht zu, die absolute Wahrheit für sich gepachtet zu haben.» (Archiv)

Markus Dieth: «In der Demokratie steht niemandem das Recht zu, die absolute Wahrheit für sich gepachtet zu haben.» (Archiv)

Das Aargauer Kantonsparlament müsse Kompromisse schliessen können, denn die Bevölkerung brauche in unsicheren Zeiten Vertrauen. Das hat Grossratspräsident Markus Dieth (CVP) am Dienstag in seiner Schlussansprache gesagt.

«Unsere Bevölkerung braucht jetzt in unsicheren Zeiten Vertrauen», sagte Dieth: «Dieses Vertrauen müssen wir geben können und uns nicht mit uns selbst beschäftigen.» Gute und tragfähige Lösungen könnten Vertrauen schaffen. Dieses müsse von Optimismus getragen sein und nicht Angst schüren.

Das Ringen um Lösungen sei die privilegierte Aufgabe des Parlamentes. Dazu müssten die Grossrätinnen und Grossräte auch Kompromisse schliessen können. «Wir müssen auf alle Argumente offen, aber durchaus kritisch eingehen.»

Wichtig sei das Zuhören. In der Demokratie stehe niemandem das Recht zu, die absolute Wahrheit für sich gepachtet zu haben. Die derzeitige Lage sei nämlich «eher als instabil zu bezeichnen». Dieth, Gemeindeammann von Wettingen, wies etwa auf die Flüchtlingskrise hin. (sda)

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Grossrat 15.12.15

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