Liveticker-Protokoll
Hochuli freuts: Krippen-Vorlage mit 53 % Ja angenommen, Hauskäufer müssen weiter Abgabe zahlen

Das Aargauer Stimmvolk will etwas tun für die Kinderbetreuung. Die Krippen-Initiative wird zwar mit 75 % Nein abgelehnt, dafür der Gegenvorschlag mit 53 % Ja angenommen. Nichts wissen wollen die Stimmbürger von einer Reduktion der Grundbuchabgabe. Alle Ergebnisse und Reaktionen hier im Live-Ticker.

Rolf Cavalli
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Das Aargauer Abstimmungstelegramm:

  • Die Gemeinden müssen genügend Krippenplätze anbieten. Das Stimmvolk hat ein Gesetz mit einem Ja-Stimmenanteil von 52,98 Prozent gutgeheissen. Eine Volksinitiative, die auch den Kanton in die Pflicht nehmen wollte, erlitt mit 75 Prozent Nein Schiffbruch.
  • Die Gemeinden müssen nun für Kinder bis zum Abschluss der Primarschule Krippenplätze anbieten. Sie sind für die Qualität der Betreuung selbst verantwortlich. Eltern und Gemeinden müssen die Kosten tragen. Der Kanton bezahlt nichts.
  • Die Grundbuchabgaben, die beim Kauf von Liegenschaften und Wohneigentum anfallen, werden nicht deutlich gesenkt. Das Stimmvolk lehnte eine von der bürgerlichen Parlamentsmehrheit beschlossene Vorlage mit einem Nein-Stimmenanteil von 56,74 Prozent ab.
  • Damit muss der Kanton nicht auf Einnahmen von 33 Millionen Franken pro Jahr verzichten.

Hier gehts zum Dossier über die Krippen-Initiative und deren Gegenvorschlag.

Hier zusammengefasst die Fakten zur den beiden Aargauer Abstimmungsvorlagen.

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