Reaktion
Hochuli erfreut über klares Nein zur Feuerwerks-Initiative

Die Aargauer Gesundheitsdirektorin Susanne Hochuli freut sich über das Abstimmungsergebnis zur Feuerwerks-Initiative. Es sei richtig, dass die Kompetenz für die Bewilligung von Feuerwerken bei den Gemeinden bleibe.

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Susanne Hochuli begrüsst das Nein zur Feuerwerks-Initiative.

Susanne Hochuli begrüsst das Nein zur Feuerwerks-Initiative.

Emanuel Freudiger/Keystone

Mit 65 Prozent Nein-Stimmen hat die Aargauer Stimmbevölkerung die Feuerwerks-Initiative deutlich abgelehnt. Für Regierungsrätin Susanne Hochuli ist das eine gute Nachricht. «Der Regierungsrat ist erfreut, dass eine klare Mehrheit der Stimmenden seiner Empfehlung gefolgt ist und die Initiative abgelehnt hat», sagt sie. «Offenbar ist das Stimmvolk im Aargau der Meinung, dass es richtig ist, wenn die Kompetenz, ein Feuerwerk zu erlauben oder zu verbieten, weiterhin bei den Gemeinden liegt.»

Damit bleibt es dabei, dass die Gemeinden die Bewilligung von Feuerwerken unterschiedlich regeln können. Susanne Hochuli weist diesbezüglich darauf hin, dass sich die Regelungen zwischen den Gemeinden nicht sehr stark unterscheiden. Und sie gewinnt diesem Aspekt auch etwas Positives ab: «Es ist gerade die Stärke eines föderalistischen Systems, dass vor Ort entschieden werden kann. Bei einer kantonsweit einheitlichen Regelung gäbe es auch Unterschiede: zu den Nachbarkantonen oder zum Nachbarland Deutschland.»

Der Grosse Rat hatte die Feuerwerks-Initiative mit 115 zu 9 Stimmen abgelehnt. Viel deutlicher als das Aargauer Stimmvolk - bei der Abstimmung beträgt der Ja-Anteil 35 Prozent. «Dass gut ein Drittel der Stimmenden die Initiative angenommen hat, zeigt auf, dass es auch im Aargau kritische Tierhalter und Leute gibt, die mit Feuerwerk nichts anfangen können» interpretiert Susanne Hochuli das Resultat. «Dies ist aber für den Regierungsrat kein Anlass, jetzt eine Vorlage zum Thema Feuerwerk zu bringen – wenn erneut ein Anlauf gemacht werden soll, um Feuerwerk einzuschränken, vielleicht weniger radikal als die Initiative, wäre dies Sache der Initianten.»

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