Forschungsexpedition Himalaya
Hochlager 1 im Himalaya: Aargauer Bergsteiger treffen auf 5500 Metern Höhe ein

Zwei Wochen nach der Abreise aus der Schweiz und dem Aargau hat die Höhenexpedition das Hochlager 1 auf 5500 Metern Höhe erreicht. Am Montag treffen die ersten Probanden ein, auch Aargauer sind dabei.

Hans Lüthi
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Himalaya: Aargauer Bergsteiger treffen im Hochlager auf 5500 Metern Höhe ein
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Himalaya: Aargauer Bergsteiger treffen im Hochlager auf 5500 Metern Höhe ein

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Die medizinische Forschungsexpedition mit 120 Alpinisten, darunter einem Dutzend Aargauer, hat den 7126 hohen Himlung Himal zum Ziel.

Er ist wenig bekannt, befindet sich aber in der Umgebung weltberühmter Berge mit den klingenden Namen Mount Everes, Annapurna, Nanga Parbat.

Jetzt schickt der für die Logistik verantwortliche Kari Kobler die ersten Bilder vom Hochlager 1 auf 5500 Metern über Meer.

Heute Montag wird auch die erste Gruppe von Probanden eintreffen, um sich hier bei derzeit gutem Wetter an die Höhe zu gewöhnen.

Mit dabei an der grossen Expedition sind 25 Forscher des Berner Inselspitals, des Kantonsspitals Aarau und der Universitätsklinik Leipzig.

Ebenso ein Dutzend Bergführer und 42 freiwillige Testpersonen. Hunderte von Mauleseln brachten die 20 Tonnen Material ins Basislager auf 5000 Metern Höhe. Neben den Ess- und Trinkwaren gehören auch ein mobiles Labor und medizinische Geräte dazu.

Die vom Verein Swiss-Exped organisierte Besteigung des Himlung Himal ist nach dem Shisha Pangma (2001, Tibet), dem Muztagh-Ata (2005, China) und dem Pik Lenin (2009, Kirgistan) bereits die vierte, und mit rund 120 Personen am Berg auch grösste Forschungsexpedition.