Coronavirus im Aargau

Hirslanden meldet mehr Covid-Patienten – so sieht es in den Aargauer Spitälern aus

Derzeit liegen im Aargau 26 Menschen mit einer Covid-Infektion auf der Intensivstation. (Symbolbild)

Derzeit liegen im Aargau 26 Menschen mit einer Covid-Infektion auf der Intensivstation. (Symbolbild)

Fünf Erkrankte sind in der Aarauer Hirslanden Klinik an ein Beatmungsgerät angeschlossen. An den anderen Spitälern hat sich die Situation am Wochenende nicht verändert.

Wie sich die Ansteckungs- und Hospitalisierungszahlen am Wochenende entwickelt haben, wird immer erst am Montag kommuniziert. Am Donnerstag waren im Aargau 132 Covid-Patienten im Spital. 26 davon lagen auf der Intensivstation.

Im Aargau werden schwerkranke Covid-Patientinnen an den beiden Kantonsspitälern Aarau (KSA) und Baden (KSB), an der Hirslanden Klinik Aarau und im Spital Muri behandelt. Im KSA und KSB ist die Lage übers Wochenende stabil geblieben. Auch das Spital Muri teilt am Sonntag auf Anfrage mit, die Zahlen hätten sich seit Freitag nicht verändert. Derzeit seien zehn Covid-Patienten hospitalisiert. Acht können auf der Bettenstation behandelt werden, zwei sind auf der Intensivstation und müssen beatmet werden.

Leicht mehr Intensiv-Patienten in der Hirslanden

In der Hirslanden Klinik lagen am Sonntag fünf Covid-Patientinnen auf der Intensivstation. Alle mussten beatmet werden. Fünf weitere Patienten wurden auf der Bettenstation behandelt. Laut Hirslanden- Sprecher Philipp Lenz ist die Anzahl Covid-Patienten auf der Intensivstation seit Freitag leicht gestiegen und auf der Bettenstation leicht gesunken.

KSA und Hirslanden haben aufgrund der Covid-Situation begonnen, gewisse Operationen zu verschieben. Das KSB und das Spital Muri haben das Operationsprogramm noch nicht angepasst. Die Situation kann sich aber auch an diesen Spitälern schnell ändern, wenn mehr Covid-Patienten ins Spital müssen.

«Angst vor einer Ansteckung im Spital muss man keine haben»

Die Einschränkung bedeutet nicht, dass Notfälle abgewiesen werden. Es sei wichtig, dass Personen, die eine medizinische Betreuung brauchen, einen Spitalbesuch nicht hinauszögern, sagt KSA-Sprecherin Isabelle Wenzinger.

Gleiches gelte für ambulante Behandlungen. «Covid- und Nicht-Covid-Patienten werden in den Spitälern konsequent getrennt behandelt. Angst vor einer Ansteckung im Spital muss man keine haben.» (nla)

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