Der Mann hat Blutungen am ganzen Kopf – das Bild, das sich im Schockraum des Kantonsspitals Baden zeigt, ist kein Anblick für Ungeübte. Der Patient ist von der Leiter gestürzt, die Ärzte können bald Entwarnung geben: Kopf und Wirbelsäule sind nicht ernsthaft verletzt.

In der dreiteiligen Serie «Retter im Aargau» begleitet Tele M1 Ende Jahr die Aargauer Nothelfer bei ihrer täglichen Arbeit. Im zweiten Teil ist die Kamera mitten im Schockraum der Notaufnahme des Kantonsspitals Baden.

Dort werden die Patienten mit medizinischen Notfällen behandelt. Wie etwa der 69-Jährige, der über Brustschmerzen klagt, die sich als Herzinfarkt herausstellen.

Rund 50'000 Notfallpatienten werden am KSB jährlich behandelt. Die Bagatellfälle werden in der sogenannten Notfallpraxis behandelt. So stellt das Spital sicher, dass die oft lebensrettende Arbeit der Mediziner in der Notaufnahme nicht gestört wird. (smo)