Die Frau, die am 30. August ein Haus in Zofingen angezündet haben soll, kandidiert laut Tele M1 für den Einwohnerrat. 

Jona Weyermann, der Wahlkampfleiter der Zofinger SVP, sagt gegenüber dem Regionalsender, die Partei gehe derzeit davon aus, dass ihre Kandidatin unschuldig sei.

Auch bei der Stadt Zofingen heisst es, für die 30-Jährige gelte die Unschuldsvermutung. Solange die Frau nicht verurteilt sei, gebe es keinen Grund, sie von der Wahl auszuschliessen, erklärt Vize-Stadtschreiberin Catrin Friedli gegenüber Tele M1.

Zündete eine Mutter in Zofingen ihr eigenes Haus an?

Zündete eine Mutter in Zofingen ihr eigenes Haus an?

Seit einigen Tagen sitzt die Frau in U-Haft. Bei gleich mehreren Bränden in unmittelbarer Umgebung ist die Ursache noch ungeklärt.

Die mutmassliche Brandstifterin sitzt derzeit in Untersuchungshaft, ob diese verlängert wird, entscheidet das Zwangsmassnahmengericht nächste Woche. Beim Brand an der Mühlethalstrasse wurde der 36-jährige Ehemann der Verdächtigen verletzt.

Der Mann hatte nachts um 3.30 Uhr Flammen im ersten Stock bemerkt und Alarm geschlagen. Er verletzte sich schwer an den Händen und wurde von einem Rettungshelikopter ins Spital gebracht. Seine Frau, die verdächtigt wird, den Brand gelegt zu haben, und die beiden Kinder blieben dagegen unverletzt.

Das Haus ist seit dem Brand unbewohnbar. Laut Tele M1 ist es im gleichen Quartier in den letzten Jahren zweimal zu Brandstiftungen gekommen. Eine unbekannte Person zündete jeweils einen Holzstapel an. Ob ein Zusammenhang zum aktuellen Fall besteht, ist unbekannt. (fh)