Das Handgelenk dick eingebunden, Schürfungen und Blutergüsse: Erika Michel ist gezeichnet. Doch Michel wollte eigentlich nur eine Kuhweide überqueren. Als sie mit ihrem Partner, einem Freund und ihrem Hund über die fremde Wiese wandert, wird sie von Mutterkühen attackiert.

Ihr Fehler: Den Hund hat sie dabei nicht an der Leine. Die Kühe werden nervös und greifen die Wandergruppe an. «Ich hatte innerlich schon mit meinem Leben abgeschlossen. Ich hatte Angst, dass die Kuh mich überrumpelt und ich daran sterben würde», erinnert sich Michel gegenüber Tele M1.

Wanderin Erika Michel wird von Kühen attackiert

Wanderin Erika Michel wird von Kühen attackiert

Ralf Bucher vom Bauernverband besitzt selber 25 Mutterkühe und weiss, wie man sich als Wanderer auf einer Kuhwiese zu verhalten hat: «Ein Hund gehört an die Leine. Wenn man ihn nicht im Griff hat, erst recht!»

Und Ralf Bucher empfiehlt, dass man bei einer Überquerung einer Weide das Verhalten der Kühe stets beobachten soll. «Wenn man nicht gerade durch die Herde läuft und die Tiere streichelt, was man ohnehin unterlassen sollte, kann eigentlich nichts passieren», so Bucher weiter.

Aller Tipps zum Trotz – für Erika Michel ist klar: So schnell überquert sie keine Kuhweide mehr. (az)