Die Hochwasserschutzmassnahmen sollen laut einer Mitteilung vom Montag der Kommission UBV entlang der Wigger in Zofingen und Strengelbach realisiert werden: "Durch die Erhöhung der Uferlinie, die Aufweitung des Gewässers, sowie eine Sohlenabsenkung in manchen Bereichen, soll eine Erhöhung der Abflusskapazität erreicht werden." Der Hochwasserschutz soll rund 13 Millionen Franken kosten.

Diese Massnahmen sollen künftig Hochwasserereignisse wie in den Jahren 2005 und 2007 verhindern, stünden aber "in keinem Zusammenhang mit dem Unwetter vom 8. Juli 2017 in der Region Zofingen." 

Vor rund zwei Monaten standen mehrere Ortschaften im Bezirk Zofingen unter Wasser. In Zofingen fielen am Vorabend des 8. Juli so viel Regen, wie normalerweise im ganzen Monat Juli. Auch die Hochwasserspitze der Abflüsse der Uerke lagen klar über dem heutigen Wert für ein 100-jährliches Hochwasserereignis.

Die Fotos in der Galerie stammen von: Martin Zürcher, Edgar Widmer, Rahel Wirz, Alfred Weigel, Emiliana Salvisberg, Jacqueline Gut, Raphael Nadler und Leserreportern.