Die Verdienste von Aargau Tourismus als Dachmarke sind unbestritten. Gemäss Kommissionspräsident Dieter Egli (SP, Windisch) ist das Geld gut angelegt, die Mittel werden auch nicht erhöht.

Gegen die insgesamt 1,5 Millionen Franken gab es Widerstand von der SVP. Sie stellte den Kürzungsantrag auf 1,08 Millionen Franken, weil Aargau Tourismus selber mehr Drittmittel generieren müsse.

Gegen die Kürzung wehrte sich Volkswirtschaftsdirektor Urs Hofmann. «Die Regierung selber hat schon den Rotstift angesetzt und den Betrag um 200000 Franken reduziert», sagte Hofmann.

Der Verein habe ursprünglich 750000 Franken pro Jahr beantragt. Die Werbung für den Aargau sei gute Imageförderung und steigere das Zusammengehörigkeitsgefühl unter den Aargauern.

Gegen eine Kürzung sprachen sich die Redner der anderen Parteien aus. Nach dem Nein zur Kürzung passierte der Kleinkredit von 1,5 Millionen Franken in der Schlussabstimmung mit 101 Ja zu 30 Nein.